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Schkeuditz Portground bildet Bundeswehr in Schkeuditz aus und weiter
Region Schkeuditz Portground bildet Bundeswehr in Schkeuditz aus und weiter
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13:24 11.03.2018
Bundeswehr und Portground kooperieren am Schkeuditzer Flughafen. Quelle: Bundeswehr
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Schkeuditz

Mehr als 68 Wochen Ausbildung, dabei theoretische und praktische Anteile, bildeten die Grundlage für das erforderliche Fachwissen, um Umschlag, Abfertigung und gefahrgutrechtliche Behandlung von Luftfracht sachgerecht durch- und auszuführen. Wegen ihres Einsatzes auf zivilen Flughäfen müssten sich die Luftumschlagsoldaten auch auf diesem Terrain zurechtfinden und oftmals in Kooperation arbeiten. Ausgehend von gleichen Vorschriften kommt es in der Zukunft, neben gegenseitigem Verständnis für die Arbeit des jeweils anderen, besonders auf gemeinsame Standards an.

Eine Neuaufnahme der Zusammenarbeit mit der Portground GmbH, welche schon einmal bis 2013 existierte, sei nur die logische Folge. Beide Seiten, Portground und das Luftumschlagpersonal des Logistikbataillons 171 der Bundeswehr profitierten davon, wenn Aus- und Weiterbildungen gemeinsam durchgeführt werden. Bestandteile des Ausbildungsprogramms sind die Weiterbildung der Sicherheitsbeauftragten für Luftsicherheit und die praktische Einbindung von Luftumschlagpersonal in der Gefahrgut- und Frachtabfertigung der Portground GmbH.

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Der Flughafen Leipzig/Halle ist schon vor einigen Jahren der „Haus- und Hof-Flughafen“ für die Bundeswehr-Logistiker aus dem sachsen-anhaltischen Burg gewesen und man hat schon immer zielführend und erfolgreich zusammengearbeitet, meinte der Kommandeur des Logistikbataillons 171, Oberstleutnant Michael Labsch. Mit der vereinbarten Kooperation seien nun die Voraussetzungen geschaffen, die Soldaten regelmäßig fachlich aus- und weiterzubilden. Labsch sehe deutliche Vorteile der Zusammenarbeit mit Portground. Der Vertreter der Portground GmbH, Jürgen Kötter, Director Business Development, schließt sich dem an: „Wir erwarten uns durch diese Zusammenarbeit von Profis auf beiden Seiten Wissenstransfer und die Vertiefung der bisherigen vertrauensvollen Zusammenarbeit“.

Von lvz