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Schkeuditz Ring ums Storchenbein
Region Schkeuditz Ring ums Storchenbein
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08:01 26.06.2019
Dietmar Heyder beringt seit Jahrzehnten die Störche in der Region. Dieser Tage war er in Schkeuditz unterwegs. Quelle: MIchael Strohmeyer
Schkeuditz

Den Jungstörchen ging es jüngst in Schkeuditz an die Beinchen. Dietmar Heyder aus Markranstädt hat wie jedes Jahr „seine“ Störche beringt. Seit Jahrzehnten hat sich der heute 75-Jährige das zur Aufgabe gemacht.

Feuerwehr hilft mit Drehleiter

„Es ist toll, wie ich hier vor Ort von der Stadt bei meiner Arbeit unterstützt werde“, sagt er. „Seit Jahren bekomme ich die Feuerwehr-Drehleiter bereitgestellt, um überhaupt an die Storchennester heranzukommen.“ In diesem Jahr waren die Kameraden Gerald Pretzsch und Christian Faist mit der Drehleiter vor Ort und unterstützten den Storchenpapa bei der Beringung.

Störche finden genug Nahrung

Die Ringe, die die Jungstörche nun um die Beinchen tragen, haben die fortlaufenden Nummern DE für Deutschland CI 19 bis 23 für die Schkeuditzer Störche in Wehlitz und in der Mühlstraße. „Hier in der Region stimmt das ökologische Gleichgewicht“, so Heyder. „Die Storcheneltern finden von der Aue bis zum Flughafen auf den Feldern genügend Nahrung für die Jungvögel.“

Mauersegler wird zum Untermieter

Eine besondere Überraschung gab es in einem der Nester: Ein Mauersegler hat sich als Untermieter im Wehlitzer Storchennest eingenistet. Insgesamt gibt es in Schkeuditz zwölf Jungstörche, zwei in Wehlitz, drei in der Mühlstraße und in Dölzig, vier in Kleinliebenau. Im vergangenen Jahr hat Heyder den 2000. Jungstorch beringt.

Von lp/mey

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