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Schkeuditz Schkeuditzer VHS-Malkurs stellt seine Bilder aus
Region Schkeuditz Schkeuditzer VHS-Malkurs stellt seine Bilder aus
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18:11 20.04.2017
Das Motiv „Drei Grazien“ beeindruckt die Betrachterinnen des Bildes und sorgt bei ihnen für Gesprächsstoff.
Das Motiv „Drei Grazien“ beeindruckt die Betrachterinnen des Bildes und sorgt bei ihnen für Gesprächsstoff. Quelle: Foto: Michael Strohmeyer
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Auch für die meisten der ambitionierten Hobby-Künstler ist es ein Höhepunkt, wenn die eigenen Werke einmal in der Öffentlichkeit einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden. So ergriffen die Teilnehmer des Schkeuditzer Malkurses der Volkshochschule Nordsachsen die Chance, die ihnen die Logopädie-Praxis von Rosemarie Kaps bot: Bis zum Jahresende werden dort rund 30 Bilder aus dem Malkurs gezeigt. Darüber freute sich auch VHS-Leiter Norbert Morch bei der Eröffnung der Ausstellung, und so dankte er Kaps für die Bereitstellung der Praxisräume in der Friedrich-Ebert-Straße 9.

Der Malkurs existiert seit 14 Jahren in Schkeuditz und erfreut sich einer großen Beliebtheit. Jeden Dienstag greifen die neun Hobby-Künstlerinnen zu Pinsel, Farbe, Stift und Leinwand. Die damit entstehenden Motive sind sehr unterschiedlich und nicht vorgegeben. Die Kursteilnehmer bringen Szenen aus ihrem Alltag, aus Natur, Stadt und Land auf Holz, Papier oder Leinwand. Ganz nach dem Namen des Kurses: Querbeet. Viel gelernt haben sie beim ehemaligen Kursleiter Jürgen Franke. Er übergab jetzt den Staffelstab an Alexander Hartmann.

Seit dem ersten Tag mit dabei ist die Schkeuditzerin Heike Kitzinger. „Ich habe sehr viel Freude am Malen, obwohl ich anfangs gar nicht so richtig davon überzeugt war, dass dies das richtige Hobby für mich ist“, verrät die 52-Jährige. Ihr gefalle besonders die Gemeinschaft und Kreativität im Malkurs. Jeder könne seine Ideen in der eigenen Handschrift mit einem Bild verwirklichen. Ihr farbenfrohes Acryl-Bild zeigt drei Grazien. Sie stellen Menschen auf unterschiedlichen Kontinenten dar und zogen die Blicke vieler Besucher auf sich.

Die Dölzigerin Erika Golde-Hensger zeigte sich zufrieden mit ihren ausgestellten Werken. So malte sie den Schkeuditzer Markt in der Winterlandschaft und ein Motiv einer Gießerei. „Ich bin zwar schon 73 Jahre alt, aber so ein Hobby kennt keine Altersgrenzen“, sagt sie lächelnd. Der Spaß, die Freude und die Gemeinschaft im Malkurs seien für sie das Lebenselixier. „Es stimmt, zum Malen ist man nie zu alt oder zu jung“, bestätigte Kursleiter Alexander Hartmann.

Von Michael Strohmeyer

20.04.2017
18.04.2017