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Schkeuditz Ursache für Landung einer Air-France-Maschine in Leipzig unklar
Region Schkeuditz Ursache für Landung einer Air-France-Maschine in Leipzig unklar
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20:56 10.10.2012
Eine Maschine der Air France musste am Dienstag (09.10.2012) auf dem Leipziger Flughafen notlanden. Quelle: dpa
Schkeuditz

Air France Deutschland lagen nach Angaben der Pressesprecherin Julia Lange noch keine Informationen darüber vor. Der am Dienstagmittag gelandete Airbus A 320 stand weiterhin auf dem Flughafen. Bei schweren technischen Störungen wird in der Regel auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig eingeschaltet.

Ein Airbus 320 der Air France musste am Dienstagmittag in Leipzig notlanden. „Der Pilot hat unseren Lotsen über eine Notsituation informiert“, sagte Ute Otterbein, Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS). Innerhalb von 13 Minuten habe der Luftverkehrsexperte auf dem Tower an der Autobahn 14 das Flugzeug zur Landebahn Nord gelenkt.

„Um 12.03 Uhr ist die Maschine sicher gelandet“, berichtete Otterbein weiter. Der Hintergrund der Notsituation blieb zunächst im Dunklen. Laut Otterbein fragen die Lotsen in solchen Krisensituationen auch nicht nach. „Die Piloten sind bereits sehr angespannt“, so die Sprecherin. Jede weitere Nachfrage verbiete sich da.

Die Maschine befand sich auf dem Weg von Paris nach Sankt Petersburg. Sie muss vorerst auf dem Boden bleiben. Laut Otterbein wird die Technik jetzt von Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig untersucht. Auch beim Kurznachrichtendienst Twitter machte der Zwischenfall sofort die Runde. Dort wurde über einen Druckverlust in der Kabine spekuliert. Das konnte Ai-France-Sprecherin Julia Lange nicht bestätigen. "Wir kennen die Ursache noch nicht", sagte sie. An Bord seien 99 Erwachsene und ein Kind gewesen. Fünf Passagiere mussten mit Ohrenschmerzen im Krankenhaus behandelt werden.

Die weiteren Reisenden wurden zunächst im Transitbereich des Flughafens Leipzig/Halle untergebracht und dort betreut. Der Flug, so Lange, soll mit einer Ersatzmaschine fortgesetzt werden. Vier Passagiere hätten inzwischen umgebucht, der Rest warte auf die Weiterreise.

Betroffenen von dem Zwischenfall war auch die Freiwillige Feuerwehr in Schkeuditz. Sie musste einen Sondereinsatz fahren. Die Brandschützer rückten mit vier Fahrzeugen zum Flughafen aus, mussten aber nicht eingreifen. Nach Angaben von Flughafensprecher Uwe Schuhart wurden weitere Einsatzkräfte aus dem Landkreis Nordsachsen alarmiert. Dies sei in einem solchen Fall üblich.

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dpa/art/mro

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