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Taucha Fast 50 Radfahrer rollen mit Tauchas Bürgermeister von Baustelle zu Baustelle
Region Taucha Fast 50 Radfahrer rollen mit Tauchas Bürgermeister von Baustelle zu Baustelle
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09:44 09.09.2019
Zu den Stationen während der Bürgermeister-Radtour in Taucha gehörte auch der Anbau der Regenbogen-Grundschule. Quelle: Olaf Barth
Taucha

Über drei Stunden radelten am Sonnabend Nachmittag fast 50 Tauchaer mit Bürgermeister Tobias Meier (FDP) durch die Stadt. Es gab Informationen zu zahlreichen Brennpunkten aktuellen und künftigen Baugeschehens. Auf der gut zehn Kilometer langen Tour wurde an 15 Orten gestoppt. Es begann am Seidemannhaus in der Kirchstraße 1. Dessen Eigentümer Richard Zikeli erklärte einiges zu dem um 1900 erbauten und außen jetzt fertig sanierten Neo-Renaissance-Gebäudes. Auch im Inneren konnte sich jeder umschauen. Dort wird noch weiter denkmalgerecht saniert. Der Tross stoppte danach am Gymnasium-Anbau in der Rudolf-Winkelmann-Straße. Hier entstanden für 2,9 Millionen Euro sechs neue Klassenräume und Zimmer für die Lehrer. Der Freistaat förderte das zu 75 Prozent, die Restsumme teilten sich Landkreis und Stadt.

Im April sollen die „Küken“ einziehen

Weiter ging es in die Eilenburger Straße, wo die neue Kita Kükennest für 165 Kinder gebaut wird. „Ab dem 23. September wird hier die Straße von der alten Kim-Einfahrt bis zum Dingstuhl bis Anfang Dezember komplett gesperrt“, verkündete Meier eine Neuigkeit. Denn für die Erschließung des Kita-Geländes müsse die Straße geöffnet werden. Am Umleitungskonzept werde noch gearbeitet. Teilnehmer aus der nahen Granitstraße verwiesen auf den jetzt schon zunehmenden Verkehr und die Raser in der Siedlung. Ab November sollen die Gebäudemodule fürs Kükennest aufgebaut werden, am 1. April 2020 sollen die Kinder einziehen, so der ehrgeizige Zeitplan.

Beim nächsten Stopp im Bauhof stellte dessen Chef Marco Haferburg die Aufgaben vor, die er mit seinen 13 Kollegen zu erfüllen hat. Die Unterhaltung des 89 Kilometer langen Straßennetzes zum Beispiel oder die Pflege von 67000 Quadratmetern Grünflächen, 4200 Straßenbäumen und 13 Spielplätzen. Inzwischen wird das Gelände des ehemaligen Wasserwerkes nach fast 20 Jahren für Personal und Technik zu klein, über die nächsten Entwicklungsschritte werde bereits nachgedacht.

Körner-Straße wird bald saniert

Bei weiteren Stopps erfuhren die Radler unter anderem noch diese Neuigkeiten: In der Kriekauer Straße soll es auch künftig einen Bolzplatz geben. Der Erweiterungsbau für die St.-Moritz-Kita ist in Verzug, da die ursprünglich eingeplante Firma Insolvenz angemeldet hat. Nun soll die bei der Ausschreibung zweitplatzierte Firma zum Zuge kommen. An der Oberschule startet nächstes oder übernächstes Jahr der Neubau einer Zweifeld-Sporthalle mit Mensa. Und die ursprünglich schon für 2017 geplante Sanierung der Theodor-Körner-Straße soll bald beginnen. „Das kostet 750 000 Euro, wir hatten die Fördermittel nicht bekommen, doch jetzt ist der Bescheid da. Die Ausschreibung läuft bereits“, so Meier.

Qerungshilfe in der Portitzer Straße

Der Tross rollte dann durch die gerade erst von der Deutschen Bahn frei gegebenen Unterführung vom Bahnhof in die Schillerstraße. Auf dieser Seite sind noch Parkplätze für die S-Bahn-Nutzer geplant. In der Weststraße wird perspektivisch sogar an ein Parkdeck gedacht, so Meier. In der Portitzer Straße soll in Kürze, noch vor der Trogöffnung, eine Querungshilfe für Fußgänger angelegt werden. Bei den letzten beiden Stopps gab es Erklärungen zu den Bauvorhaben Schulcampus sowie zum Kreuzungsausbau Portitzer Straße/B 87. Mit einer Fülle von Informationen kehrten die Teilnehmer nach Hause zurück. „Tolle Veranstaltung, man hört mal Zahlen und Hintergründe. Das finde ich gut, weil mich die Entwicklung Tauchas interessiert“, lobte Andreas Eifler (55) die Bürgermeister-Radtour.

Von Olaf Barth

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