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Taucha Für Tauchas 22 Stadtratssitze gibt es 51 Bewerber
Region Taucha Für Tauchas 22 Stadtratssitze gibt es 51 Bewerber
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15:01 22.05.2019
Christof Heinzerling, SPD Quelle: Foto: privat
Taucha

Hier die Antworten auf obige Frage:

Wirtschaftsstandort stärken

Frank Apitz (48), CDU: Taucha hat sich zu einer bei Familien und Unternehmen sehr beliebten Stadt entwickelt. Darauf können wir stolz sein! Die CDU will auch künftig als stärkste Fraktion im Stadtrat die Entwicklung unserer Stadt maßgeblich mitgestalten. Wir sehen konkrete Aufgaben u.a. in den Bereichen Weiterentwicklung bedarfsgerechter Kinderbetreuung und unserer Schullandschaft (Kita-Ausbau, solide digitale Ausstattung an Schulen, Sportstätten, Spielplätze), Sicherheit und Infrastruktur (Kiss & Go-Zonen vor Schulen, Umsetzen Rad- u. Fußwegekonzept mit Einbindung Ortsteile, verbesserte Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, stärkere Präsenz der Polizei/Polizeibehörde) und Wirtschaft (nachhaltige Dialoge mit ansässigen und potenziell neuen Unternehmen, Bedarfe erkennen u. Wirtschaftsstandort stärken, Tauchas Innenstadt mehr zum Zentrum des Lebens und Handelns ausgestalten). Unsere Kandidaten stellen sich bewusst verantwortungsvollen Aufgaben, setzen sich mit viel Engagement und Herzblut für Tauchas Zukunft ein.

Schullandschaft weiter entwickeln

Christof Heinzerling (62), SPD: Seit 1994 darf ich im Stadtrat der Stadt Taucha mitarbeiten. Vieles, was auf den Weg gebracht werden konnte, möchte ich zusammen mit meinen Mitstreitern weiter nach vorne bringen: Den Neubau und die Fertigstellung von Kindergärten an drei Standorten, einen neuen Schulcampus mit Sportplatz an der Friedrich-Ebert-Wiese und die Sanierung des Sport- und Freizeitzentrums an der Kriekauer Str. Die Schullandschaft werden wir weiter entwickeln. Weiterhin liegt uns besonders am Herzen, bezahlbaren Wohnraum in Taucha sicher zu stellen. Im Durchschnitt liegt die Miete für städtischen Wohnraum bei 5,14 Euro/Quadratmeter. Das soll auch so bleiben: Flächen für Wohnbebauung verbleiben bei der Stadt, keine Luxussanierungen und eine gute Wohnungsverwaltung. Wir wollen neue Unternehmen für Taucha gewinnen und den Dialog mit Unternehmen wahrnehmen. In den vergangenen 10 Jahren konnten wir auf Grund der guten Finanzlage den Hebesatz für die Gewerbesteuer konstant halten, auch das soll so bleiben.

Nicht noch mehr Baugebiete

Jürgen Ullrich (67), Die Linke: Wir stehen für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, sehen aber auch deutliche Grenzen für Taucha. So soll es bei den aktuell ausgewiesenen Baugebieten bleiben – 17 000 Einwohner sind ein guter Wert, dem die Infrastruktur der Stadt standhält. Wir engagieren uns für die Attraktivität Tauchas für junge Familien mit ausreichendem Angebot an Kita- und Grundschulplätzen. Dazu gehört aber auch, unsere Oberschule nicht zu vergessen. Ein ganz besonderes Anliegen ist uns die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung, die wir für bürgerunfreundlich und ungerecht halten. Wir kämpfen für mehr kulturelle Angebote für unsere Senioren/innen, aber auch für mehr altersgerechten Wohnraum und betreutes Wohnen. Wie bisher werden wir den weiteren Ausbau der Radwege thematisieren; ebenso die Fortsetzung der Sanierung des 800-jährigen Rittergutsschlosses zum geistig-kulturellen Zentrum der Stadt. Und uns liegt ein Tourismuskonzept sehr am Herzen, das Taucha als weltoffene, gästefreundliche, liebenswerte Stadt präsentiert.

Firmengründer unterstützen

Jochen Möller (61), FDP: Sieben unserer elf KandidatInnen sind parteilos. Mit dem Querschnitt durch Alters-, Interessen- und Berufsgruppen können wir verschiedene Themenbereiche betrachten. Die FDP fordert die ersatzlose Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung. Straßen, Fußwege und Beleuchtung sind Teil der Daseinsvorsorge. Schulen müssen zukunftsorientiert ausgestattet sein. Sport-, Kultur- und Freizeitangebote gilt es zu erhalten und zu geschaffen. Der Bau eines Ärztehauses soll die medizinische Fachversorgung verbessern. Mietwohnungsbau muss altersgerecht und für junge Familien geeignet sein – ohne neue Einfamilienhäuser im städtischen Bereich auszuschließen. Firmengründer sind bei der Bewältigung der Bürokratie und mit Netzwerkzugang zu unterstützen. Die Aktivierung von Gewerbestandorten ist fortzusetzen. Wir sind für ein stärkeres Mitspracherecht der Bürger und eine bürgernahe Verkehrsplanung. Wichtig auch: der Schutz des städtischen Grüns sowie die Stärkung der Polizeibehörde und Prävention für öffentliche Sicherheit.

Ganzheitliche Verkehrsinfrastruktur

Fridtjof Erbs (60), Bündnis 90/Die Grünen: Bauliches Wachstum im Kulturraum Partheland muss in einem verträglichen Maß geschehen, damit unser strukturreicher Landschaftsraum seine Qualitäten behält und die Infrastruktur nachhaltig mitwächst. Wir werden uns einsetzen für eine familienfreundliche Stadtentwicklung mit genügend Plätzen in Kita, Schulen und Seniorenheim, für eine ganzheitliche Verkehrsinfrastruktur, die Mensch und Umwelt respektiert, für mehr Rad- und Fußwege, auch in den Ortsteilen, für die Verbesserung des ÖPNV, für Fortschritt bei der B 87 n auf Basis der „Tauchaer Erklärung“ und für Fortsetzung der Bürgerbeteiligung bei Planungen zur Entwicklung des kommunalen Straßennetzes. Die Straßenausbaubeiträge sollen entfallen: Straßen sind allgemein zugängliche und genutzte Infrastruktur und sollten daher von allen finanziert werden. Wir sind für ein weltoffenes, tolerantes Taucha mit sinnvollen Freizeitangeboten für Jugendliche durch Ausweisung freier Zeiten in Sporthallen, mehr Angebote an Versammlungs- oder Proberäumen und die Förderung vielfältiger kultureller Angebote.

Ideologiefreie Vereinsarbeit

Klaus Hofmann (68), AfD: Mehr als 25 Prozent hatten zum Beispiel hier in diesem bürgerlichen Tauchaer Ortsteil Pönitz die AfD gewählt. Ich gebe diesen Menschen hier und anderswo eine Stimme. Für die Landespolitik bin ich zu alt. Für die Stadt hatte die AfD jemanden gesucht, ich mache das aus Überzeugung. Ich werde mir das Geschehen im Stadtrat anschauen und ordentliche Entscheidungen für Taucha mittragen. Aber ich werde vieles hinterfragen und durchleuchten. Ich bin für ideologiefreie Bildung und Vereinsarbeit, alles, was Richtung Antifa gefördert wird, lehne ich ab. Rechtsbürgerlich zu sein ist nicht verkehrt, das hat nichts mit Nationalsozialismus zu tun. Ich möchte, dass unsere Kultur auch in Taucha erhalten wird, das richtet sich nicht gegen Flüchtlinge, aber gegen Kriminelle. Und den ganzen „Gender-Scheiß“ mache ich nicht mit, das verhunzt nur unsere Sprache.

Impulse für Gewerbeansiedlung

Jens Barthelmes (47), Unabhängige Wähler Taucha: Wir stehen für eine Kommunalpolitik, die an der Sache bleibt und sich nicht in parteipolitischer Kleinkrämerei verliert. Wer uns wählt, kann sicher sein, Vertreter im Stadtrat zu haben, die persönlich ansprechbar sind und die Interessen der Parthestädter umfassend vertreten. Besonders am Herzen liegen uns die Themen Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit sowie die Förderung von Wirtschaft, Familien und Jugendlichen. Die Stadt wird die Herausforderungen der kommenden Jahre nur mit einer soliden Haushaltspolitik meistern können. Durch neue Konzepte wollen wir Impulse für die Ansiedlung von Gewerbe setzen. Zugleich muss die Innenstadt revitalisiert und die Straßenverkehrssituation, ohne Eingriffe in die Natur vorzunehmen, spürbar verbessert werden. Mit unserem Vorhaben, die öffentlichen Stadtratssitzungen künftig durch Video zu übertragen, möchten wir die Arbeit der Stadträte transparenter machen. Taucha ist eine lebenswerte Stadt; wir wollen sie für uns und für die nächsten Generationen noch attraktiver gestalten.

Von Redaktion

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