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Taucha Grünes Licht für Radweg zwischen Merkwitz und Plaußig
Region Taucha Grünes Licht für Radweg zwischen Merkwitz und Plaußig
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06:16 14.06.2019
Schon vor Monaten begannen die Planungen und das Stellen von Anträgen für den Ausbau dieses Radweges von Merkwitz nach Plaußig. Erst jetzt gab es grünes Licht, nun hängt der Baustart von den Fördermitteln ab. Quelle: Olaf Barth
Taucha

Es ist nach wie vor offen, wann der angekündigte Bau eines rund 200 Meter langen Radweges vom Tauchaer Ortsteil Merkwitz bis nach Plaußig und dem dort angesiedelten BMW-Werk starten kann. Immerhin gibt es jetzt nach ziemlich langer Bearbeitungszeit nach im Februar öffentlich gewordenen Bedenken nun grünes Licht aus dem Landratsamt Nordsachsen. Das hatte auf neuerliche LVZ-Anfrage mitgeteilt: „Die Abstimmung zwischen der Unteren Naturschutzbehörde und der Stadtverwaltung Taucha ist abgeschlossen. Welcher Zeitrahmen im weiteren Ablauf von der Stadtverwaltung vorgesehen ist und welchen Stand es bei der Fördermittelbewilligung gibt, entzieht sich unserer Kenntnis.“ Nachfragen, ob der Abschluss der Abstimmung auch eine Genehmigung bedeutet, und was in diesem Fall an den ursprünglichen, nicht genehmigten Planungen geändert werden musste, sind noch in Bearbeitung.

Stadt hat jetzt Baurecht

Von der Stadt Taucha war indes zu erfahren, dass nun am Dienstagabend tatsächlich „eine positive Stellungnahme“ aus dem Landratsamt von der Unteren Naturschutzbehörde eingegangen ist. „Wir haben jetzt Baurecht“, erklärte Tauchas Tiefbau-Sachbereichsleiter Holger Tobiaschek. Das naturschutzrechtliche Einvernehmen sei ein Lichtblick in diesem langwierigen Verfahren. Erst damit seien nun die Unterlagen zur Beantragung von Fördermitteln für das rund 220 000 Euro teure Vorhaben vollständig. Dieser Antrag würde wieder zur Prüfung im Landratsamt eingereicht, das ihn dann an das Landesamt für Straßenbau und Verkehr weiterleite, da die Fördermittel aus einem Programm des Freistaates Sachsen kommen. Mündlich sei im Landratsamt eine Befürwortung des Antrages bereits signalisiert worden.

Taucha legt eine Feldhecke an

Taucha hatte laut Tobiaschek an den Planungen für den Radweg nachgebessert und als Ausgleichsmaßnahme für die Asphaltierung des Weges nun das Anlegen einer Feldhecken-Struktur aufgenommen. Ob jetzt aber die Zeit und die im Fördertopf befindlichen Mittel noch für den Radwegbau in diesem Jahr reichen, ist offen. Taucha selbst habe zwar Geld im Haushalt eingestellt, doch ohne Fördermittel sei der Radweg nicht zu finanzieren. „Aber selbst, wenn das noch klappt, muss dann eine Baufirma gefunden werden, die den Auftrag ausführen kann. Das wird angesichts voller Auftragsbücher auch nicht einfach“, gibt Tobiaschek zu bedenken. Ein Baustart in diesem Jahr Radweg bleibt damit weiter ungewiss.

Von Olaf Barth

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