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Taucha Hitzefrei für Rassekaninchen
Region Taucha Hitzefrei für Rassekaninchen
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07:01 02.07.2019
Hält alles ganz genau fest: Kai Rachner bedient am Ziel die Stoppuhr. Quelle: Reinhard Rädler
Taucha

Die Sahara-Temperaturen und der Terminkalender machten es den Organisatoren des Festes der Tauchaer Vereine am Samstag nicht leicht. Da lockten einerseits die kühlen Fluten des Par-thebades und die Abiturienten des Geschwister-Scholl-Gymnasiums hatten ihre Abi-Feier. Trotzdem nutzten viele Tauchaer die zahlreichen Mitmachangebote von Tauchaer Vereinen im Sport- und Freizeitzentrum in der Kriekauer Straße. Zwölf Vereine hatten ihre Mitwirkung und Präsentationen zugesagt. „Die Rassekaninchenzüchter haben aber ihren Tieren hitzefrei gegeben, verständlich bei den hohen Temperaturen“, sagte Organisator Uwe Kleine, Präsident des Leichtathletik Clubs Taucha (LCT).

Flugzeug ausgestellt

Zunächst starteten die Teilnehmer und Besucher unter den Klängen der Taucha-er Musikanten, einem Programm vom Akrobatik Club Taucha (ACT), den Turnkindern der TSG 1861 und Tänzen der LinedanceIgel stimmungsvoll in den Tag. Die Segelflieger vom Fliegerclub Leipzig/Taucha sind sonst eher an ein kühles Lüftchen in luftiger Höhe gewohnt, hatten sich ein schattiges Plätzchen für die Präsentation ihres Flugzeuges LS1C, das den Namen „Stadt Taucha“ trägt, ausgesucht. „Uns kann man jederzeit auch auf unserem Flugplatz am Schwarzen Berg besuchen“, wollten die Flieger damit „Lust auf Fliegen“ machen. Hoch hinaus ging es mit den Zweirädern der Mimo-Trails, die damit auch auf das internationale „8. Mimo Dirtjam“ am 10 August auf ihrem Gelände in der Matthias-Erzberger Straße aufmerksam machen wollten.

Bei den Disziplinen für das Deutsche Sportabzeichen floss aber doch der Schweiß, denn gerade die Langstrecken über 800 beziehungsweise 3000 Meter forderten den Sportlern doch einiges ab. Schnellster unter den zehn Langläufern war Ronny Illgner in 12:05 Minuten. „Das ist eher eine Kurzstrecke für mich. Im Oktober war ich beim Mitteldeutschen Marathon von Leipzig nach Halle in drei Stunden und 39 Minuten dabei“, erzählte der Sportler vom LCT, der seine beiden Töchter beim Wettbewerb begleitet hatte.

Sportabzeichen abgelegt

95 Sportler kämpften um das Sportabzeichen und 55 Kindergartenkinder erwarben das Flizzy-Kindersportabzeichen. Einige Kampfrichter für die Leichtathletik-Disziplinen kamen vom ACT, die sich dafür extra einer Prüfung unterzogen haben, so wie Zeitnehmer Kai Rachner. Die Akrobaten standen an diesem Tag noch besonders unter Stress, denn schon am nächsten Tag starteten sie bei den Landesjugendspielen in Dresden, wie ACT-Vorsitzende Kerstin Wadulla informierte.

„Obwohl sich sechs Teams für einen Kegelwettbewerb angemeldet hatten, kamen nur drei“, zeigte sich Vereinsvorstand der „KSV Blau-Gelb“ Michael Ahrens doch etwas enttäuscht.

Bei den Tests für das DFB-Sportabzeichen wurden Dribbelkünstler, Kurzpass-Asse, Kopfball- und Elfer-Könige sowie Flankengeber gesucht. Neben dem DFB-Team waren natürlich auch Trainer der SG Taucha 99 dabei. „Wir sind zwar im Nachwuchsbereich sehr gut aufgestellt, aber zu uns kann jeder zu einem Schnuppertraining kommen. Wir schicken niemanden weg“, warb Lars Saewe, der Verantwortliche für Pressearbeit. Als Ottilius Gedig beim Kopfball Treffer auf Treffer landete, wurde sofort der Verantwortliche für die Nachwuchsarbeit der SG, Gunnar Simon, aufmerksam und lud den Taucha-er zum Training ein.

103 Aktive bei Städtewettbewerb

Beim Radeln zum 16. Städtewettbewerb von enviaM und Mitgas, bei dem es darauf ankam, auf je einem Erwachsenen- und Kinderfahrrad so viele Kilometer wie möglich zu erstrampeln, nahm Taucha zum achten Mal teil. Josef Kretschmar vom LCT erkämpfte in den letzten Minuten noch den vorläufigen vierten Platz. 17 Städte folgen aber noch! Bei einem besseren Timing und vielleicht mehr als 103 Aktiven wäre wohl eine bessere Platzierung und mehr als mit 308,007 Kilometer möglich gewesen.

„Das soll aber im nächsten Jahr besser werden“, sagte auch Bürgermeister Tobias Meier (FDP) mit Blick auf das Stadtjubiläum 2020. „Mein Dank gilt den Organisatoren, den Vereinen und den Teilnehmern.

Das Vereinsfest hätte aber mehr Teilnehmer verdient. Es war trotzdem ein schönes Fest und ein guter Test für das kommende Jubiläumsjahr. Als Termin haben wir den 4. oder 11. Juli 2020 im Visier“, so das Stadtoberhaupt.

Von Reinhard Rädler

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