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Taucha Kinder wetteifern mit Spaß und Ehrgeiz um Nordsachsens Teddy-Cup
Region Taucha Kinder wetteifern mit Spaß und Ehrgeiz um Nordsachsens Teddy-Cup
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17:59 22.02.2019
Vor Beginn der Staffelwettbewerbe um Nordsachsens Teddy-Cup in der Mehrzweckhalle Taucha steht die Erwärmung auf dem Programm. Mädchen und Jungen aus sieben Tauchaer Kindertagesstätten tanzen zum „Fliegerlied“ mit KSB-Maskottchen Theo. Mit dabei auch Bürgermeister Tobias Meier (hinten rechts). Quelle: Foto: Olaf Barth
Taucha

Mit 104 Kindern aus sieben Tauchaer Kindertagesstätten, ihren Betreuern sowie den Helfern vom KSB und des Leichtathletik Clubs Taucha herrschte bei der Erwärmung ein großes Gewusel. KSB-Geschäftsführer Sven Kaminski hatte extra noch das knuffige Maskottchen Theo von den Kindern herbeirufen lassen und dann ging es zu den Klängen des „Fliegerliedes“ richtig los.

Es wurden die Arme gekreist, gehüpft und getanzt – am Ende waren alle warm und die Erwachsenen sogar etwas außer Atem. Doch die konnten sich dann ausruhen, für die Kinder standen nun fünf Staffelwettbewerbe auf dem Programm. Bankrutschen, Slalom- und Hindernislauf, Sackhüpfen, Ballzielwerfen, Kriechen durch einen Tunnel und vieles mehr mussten sie dabei bewältigen. Unter den Anfeuerungsrufen ihrer Gruppen gaben die Kinder alles.

Ein Loblied auf den Sport

„Es ist eine Freude zu sehen, mit wie viel Spaß und auch Ehrgeiz hier gewetteifert wird. Der Teddy-Cup ist eine wirklich tolle Sache, weil hier Kinder in Bewegung gebracht werden. Nicht nur an dem einen Tag, sondern die Einrichtungen üben die Wettbewerbe und bereiten sich lange darauf vor, um heute zeigen zu können, wie sportlich sie sind. Schließlich geht es um die Gesundheit der Kinder und darum, von klein auf etwas gegen Bewegungsmangel zu tun“, erklärt KSB-Präsidentin Elke Müller das Anliegen der Wettbewerbe.

Das sieht Erzieherin Petra Vetter von der St.-Moritz-Kita ähnlich, und sie ergänzt: „Im Sport lernen die Kinder, sich zu überwinden. Der Team- und Kampfgeist wird gestärkt und auch die Ich-Kompetenz, die Kinder trauen sich dann mehr zu.“

Eltern sensibilisieren

Dass das Ganze auch einen präventiven Hintergrund hat, betont Bärbel Heine. Die Sachbearbeiterin für Kinder- und Jugendsport vom Landessportbund Sachsen meint: „Es ist ganz ganz wichtig, so früh wie möglich mit der Bewegungsförderung zu beginnen, deshalb unterstützen wir solche Aktionen wie den Teddy-Cup. Damit erhöhen wir auch bei den Eltern die Aufmerksamkeit für das Thema und animieren sie vielleicht, ihr Kind, wenn es Spaß am Sport hat, in einem Verein anzumelden.“

Am Ende erhielten alle Kinder eine Medaille. Den Wettbewerb und den Teddy haben die Knirpse aus der „Koboldkiste“ gewonnen, vor ihren Altersgenossen aus der St.-Moritz-Kita und den „Sonnenkäfern“.

Von Olaf Barth

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