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Taucha Kreuzungsausbau Portitzer Straße/B87 kommt erst 2020
Region Taucha Kreuzungsausbau Portitzer Straße/B87 kommt erst 2020
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06:31 12.07.2019
Wenn der Verkehr in der Portitzer Straße aus dem neuen Trogbauwerk Richtung B 87 rollt, wird er sich auf der alten Kreuzung neben Verkehrsinsel und Straßenbahnendstelle ohne Ampel in die Bundesstraße einfädeln müssen. Quelle: Olaf Barth
Taucha

Viele Tauchaer befürchten Staus, sollte die Kreuzung Portitzer Straße/B 87 nicht vor der Eröffnung des Trogbaus aus- und umgebaut sein. Denn weil mit Freigabe der Unterführung von der Bahn zugleich der beschrankte Übergang im Gerichtsweg für immer geschlossen wird, werden vermutlich umso mehr Fahrzeuge die Portitzer Straße als Zubringer zur B 87 nutzen. Doch da ist es jetzt schon manchmal schwer, im Verkehrsstrom eine Lücke zum Einfädeln auf die B 87 zu finden. Dennoch heißt es jetzt: „Die Kreuzung bleibt, wie sie ist.“ Zumindest bis nächstes Jahr. Das sagt klipp und klar Helge Zacharias, der zuständige Sachbereichsleiter für Tiefbau/Erschließungsmaßnahmen/Wasserbau und Verkehrsplanung im Tauchaer Rathaus. Ein früherer Baubeginn sei logistisch nicht möglich gewesen. Die Lkw für den Trogbau hätten zwingend die B 87-Zufahrt benötigt.

Wasserwerke sollen ab März mit Arbeiten starten

„Wenn alles klappt, können ab März nächsten Jahres zunächst die Leipziger Wasserwerke für gut ein halbes Jahr ihre Arbeiten im Kreuzungsbereich erledigen. Danach folgt der Straßenbau. Das alles zusammen wird dann voraussichtlich das gesamte Jahr 2020 andauern“, blickt Zacharias voraus. In der Zeit soll möglichst so gebaut werden, dass der Kreuzungsbereich nicht komplett gesperrt werden muss. Die Stadt hat jetzt die Planungshoheit, was in einer Vereinbarung mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) festgelegt wurde. Vom Lasuv übernommen hat die Stadt eine Machbarkeitsstudie, aus der nun bis Anfang August ein Entwurf für die Bauausführung erarbeitet wird. Danach haben die Träger öffentlicher Belange (TöB) sechs Wochen für ihre Stellungnahmen Zeit.

Künftig zwei Ampel-Anlagen

Vorgesehen ist zum Beispiel, für den Bereich B 87/Portitzer Straße eine neue Ampel-Anlage mit LED-Lichtern und Kameras zu errichten. Die Schaltung soll mit jener an der wenige Meter entfernten Ampel Graßdorfer-/Sommerfelder Straße gekoppelt werden. Außerdem soll diese in die Jahre gekommene Anlage modernisiert werden. Die B 87 erhält aus Richtung Leipzig eine separate Linksabbiegespur in die Portitzer Straße. Für dieses Straßenbauprojekt werden voraussichtlich rund 500 000 Euro investiert, wobei 25 Prozent der Kosten die Stadt trägt und 75 Prozent vom Lasuv als Straßenbaulastträger übernommen werden. In Aussicht gestellt sind allerdings auch Fördermittel.

Zeitplan ohne Puffer

Laut jetzigem Zeitplan könnte, wenn alle TöB-Stellungnahmen sowie Baugenehmigungen vorliegen, Anfang Dezember mit der Ausschreibung begonnen werden. Zunächst müssten dann die Arbeiten der Wasserwerke abgewartet werden, die sich auch mit den Leipziger Verkehrsbetrieben wegen der Straßenbahngleise absprechen müssten. Trotz vorliegendem Baugrundgutachten könnten auch im Untergrund noch einige Überraschungen warten. Denn auf der jetzigen Verkehrsinsel hatte mal ein Gebäudekomplex gestanden, die alte Bürgerruhe. „Momentan ist der Zeitplan so eng gestrickt, dass es keine Pufferzonen gibt. Wenn irgendwo etwas dazwischen kommt, dann verschiebt sich gleich alles“, benennt Zacharias die Lage. In Taucha steht also nach dem Trog- und Bahnhofsumbau das nächste Straßenbau-Großprojekt vor der Tür.

Von Olaf Barth

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