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Taucha Stadt wandelt Straßenteil in Schulhof um
Region Taucha Stadt wandelt Straßenteil in Schulhof um
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13:01 18.02.2019
Dieser Teil der Rudolf-Winkelmann-Straße wird künftig nicht mehr befahrbar sein. Quelle: Foto: Olaf Barth
Taucha

In Bekanntlich wird die Außenstelle des Tauchaer Geschwister-Scholl-Gymniasums, das Haus II, erweitert. Mit der Erhöhung der Raumzahl können hier auch mehr Schüler lernen, die wiederum für die Pausenzeit Platz brauchen. Dafür werden Bereiche der Straße für den geplanten Schulhof benötigt. Das entspreche dem „öffentlichen Wohl“, womit ein Grund für die „Einziehung“ des Straßenteils gegeben ist, hießt es im Stadtrat.

„Länge des Abschnitts korrekt“

Bevor der „Einziehungsbeschluss“ über die Bühne gehen konnte, hatten die Stadträte noch über die Abwägung der Einwendungen abzustimmen. Bauhofchef Marco Haferburg erläuterte, inwieweit die sechs Einwendungen von insgesamt 21 Bürgern Berücksichtigung fanden. Zum Beispiel wurde angemerkt, dass die Länge des einzuziehenden Abschnitts unklar sei. Dem widersprach Haferburg, gestand aber ein, dass die gesetzlich vorgegebenen Netzknotenpunkte als eindeutige Bezeichnungen der jeweiligen Anfangs- und Endpunkte vor Ort nicht ohne Weiteres nachvollziehbar seien. Dennoch sei der Abschnitt in der Länge korrekt bezeichnet worden.

Es fallen Parkplätze weg

Von Bürgern bemängelte Nachteile für die Erreichbarkeit der unteren Kirchstraße und Neustadt wurden in der Abwägung teilweise berücksichtigt. Bekanntlich geht es in dem Bereich, in dem sich auch eine Grünflächen-Insel mit dem Parthebrunnen befindet, recht eng zu. Die Stadtverwaltung kündigte an, dass nach Fertigstellung der Außengestaltung am Gymnasium dann ergänzende verkehrsrechtliche Maßnahmen umgesetzt werden, „sodass für Rettungsfahrzeuge und ähnliche keine Verschlechterung der Erreichbarkeitssituation eintritt“.

Auf die Anmerkung, dass mit Einziehung des Straßenabschnitts auch Parkplätze wegfallen, reagierte die Stadt mit dem Hinweis, dass in der näheren Umgebung ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Der Abwägungsbeschluss wurde schließlich ebenfalls einstimmig und ohne weitere Diskussion gefasst.

Von Olaf Barth

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