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Taucha Stadtrat bestätigt Mehrkosten für Anbau an Jubisch-Halle
Region Taucha Stadtrat bestätigt Mehrkosten für Anbau an Jubisch-Halle
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08:01 28.06.2019
Hausmeister Holger Schmidt am künftigen Anbau an der Karl-Hermann-Jubisch-Halle, die Bodenplatte ist gegossen. Quelle: Olaf Barth
Taucha

Die Ringer, Judoka, Akrobaten und Leichtathleten haben wie die Schüler und Seniorensportler bald mehr Platz in Tauchas Karl-Hermann-Jubisch-Halle. Die Geräte und Utensilien, die jetzt irgendwo an der Seite und in Räumen stehen, wo sie am wenigsten stören, können bald in einem Extra-Anbau untergebracht werden. Denn ohne Gegenstimmen beschloss Tauchas Stadtrat in seiner letzten Sitzung unter anderem auch eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 40 000 Euro. Das Geld trägt zur Finanzierung dieses Anbaus bei. Die Summe soll aus frei verfügbaren liquiden Mitteln entnommen werden. Ursprünglich sollte für das Vorhaben nach einer Kostenschätzung von vor zwei Jahren weniger Geld reichen.

Von rund 30 000 Euro war man ausgegangen. Doch damals, so ist es in der Begründung der Beschlussvorlage zu lesen, hatte die Stadt vorgesehen, dass zwei Fertigteilgaragen zur Unterbringung aufgestellt werden. „Da dies nach Planungsüberarbeitung nicht ausreichend ist, muss ein Anbau in Monolitbauweise erfolgen“, heißt es in der Begründung weiter. Insgesamt würden nun rund 70 000 Euro ausgegeben werden müssen. Davon entfallen rund 65 000 Euro auf die reinen Baukosten und 5000 Euro auf Ingenieurleistungen und Bauüberwachung.

Platz für eine kleine Werkstatt

Nicht nur die Sportler sollen künftig mehr Fläche zur Verfügung haben, auch die diensthabenden Hausmeister Frank Becker und Holger Schmidt erhalten mehr Raum für ihre Gerätschaften. „In einem Teil des Anbaus bekommen wir Platz für eine kleine Werkstatt und das Abstellen der Geräte für die Grünpflege“, sagte Schmidt Donnerstag am bereits begonnen Anbau. Denn nachdem die Stadträte den Mehrausgaben grünes Licht erteilten, wurde auch gleich der Auftrag zur Errichtung erteilt. Auch dieser Beschluss wurde bei 18 Ja-Stimmen und einer Enthaltung mit großer Mehrheit gefasst. Inzwischen hat das Bauunternehmen Rocco Kleeberg aus Taucha bereits die Bodenplatte gegossen, über die Sommerferien soll der Anbau fertig werden. „Wir sind sehr froh, dass die Sache auf den Weg gebracht ist. Damit gibt es künftig bessere Bedingungen für den Schulsport. Es können dann auch vielseitige Sportgeräte wie Schwebebalken, Reck oder Stufenbarren mit untergestellt werden“, sagte Petra Winkler. Die 58-Jährige ist in der Stadtverwaltung die Verantwortliche für die städtischen Sporteinrichtungen.

Von Olaf Barth

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