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Taucha Tauchas Heimatgeschichte wird nun gemeinsam erforscht
Region Taucha Tauchas Heimatgeschichte wird nun gemeinsam erforscht
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10:01 07.09.2019
Sie gründeten den Arbeitskreis Heimatgeschichte Taucha: Roger Liesaus, Reinhard Mütze, Hartmut Nevoigt, Ricarda Döring, Jürgen Ullrich, Detlef Portzig und Joachim Chüo (von links.) Quelle: Matthias Kudra
Taucha

Unter der Schirmherrschaft des Tauchaer Heimatvereins wurde diese Woche auf dem Rittergutschloss der Arbeitskreis (AK) „Heimat- und Regionalgeschichte“ gegründet. Der AK steht unter der Leitung des Dewitzer Hobby-Historikers Reinhard Mütze. Der Dewitzer Ortschronist hat gemeinsam mit Ricarda Döring vom städtischen Museum die Ausstellung „Nachbarn“ erarbeitet und dabei sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen gesehen. „Ich möchte die Aktivitäten zur Aufarbeitung der Geschichte in allen Tauchaer Ortsteilen bündeln und für gegenseitige Unterstützung sorgen“, erklärte Mütze. Umso mehr bedauere er, dass trotz Einladung niemand aus den anderen Ortsteilen gekommen war. Dabei sollte der erste Treff vor allem der Ideensammlung dienen, um eine gemeinschaftliche Basis zu schaffen.

Diskussion und Ideenaustausch

Unter den insgesamt sieben Anwesenden entwickelte sich trotzdem eine lebhafte Diskussion und ein lockerer Ideenaustausch. Jürgen Ullrich vom Schlossverein berichtete über ähnliche Aktivitäten in den 90er-Jahren, die irgendwie im Sande verlaufen seien. Stadthistoriker Detlef Porzig beklagte die fehlende Resonanz auf seine Artikel über die Historie im Stadtanzeiger. Roger Liesaus berichtete über seine Erfahrungen mit Zeitzeugen-Interviews, die er bei der Produktion seines Films über die Mitteldeutschen Motorenwerke Mimo gesammelt hat. In diesem Zusammenhang regte Mütze die Erarbeitung von Materialien zur Interview-Führung an. Joachim Chüo stellte zehn Exemplare seines Films aus dem Jahr 2007 über das Tauchaer Bad zur Verfügung.

Nächster Treff am 6. November

Heimatvereinschef Hartmut Nevoigt freute sich, die hobby-historischen Aktivitäten in Taucha künftig im Heimatverein bündeln zu können. Unter dem Zeichen des Ankers als Symbol für Heimat, Festhalten sowie Treue und Hoffnung wollen sich die Hobby-Historiker am 6. November wieder treffen. Da hofft man auf mehr Resonanz vor allem aus den Ortsteilen.

Von Matthias Kudra

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