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Wurzen Aldi erweitert Zentrallager in Beucha
Region Wurzen Aldi erweitert Zentrallager in Beucha
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19:23 28.06.2019
Baustelle am Aldi-Logistikzentrum: Das Zentrallager in Beucha wird derzeit erweitert. Quelle: Ines Alekowa
Brandis/Beucha

Die Wände sind hochgezogen, das Dach ist drauf – die neue Lagerhalle am Logistikzentrum von Aldi Nord im Brandis-Beuchaer Gewerbegebiet nimmt Gestalt an. Seit sechs Monaten wird gebaut. Der Neubau soll im vierten Quartal dieses Jahres in Betrieb gehen. Insgesamt investiert die Aldi Immobilienverwaltung als Eigentümerin gut neun Millionen Euro netto am Standort.

Von Beucha aus werden 92 Märkte beliefert

Der Discounter betreibt bereits seit 24 Jahren eine Regionalniederlassung in Beucha, im Juli 1995 wurde sie eingeweiht. „Beucha eignet sich als ein nahe der Autobahn gelegener Standort logistisch sehr gut für die Versorgung unserer Filialen im Großraum Leipzig/Halle“, sagt Unternehmenssprecher Axel vom Schemm. „Von Beucha aus beliefern wir derzeit 92 Märkte im Umkreis von circa 80 Kilometern.“

Im Beuchaer Zentrallager, das täglich von rund 60 bis 70 LKW mit frischer Ware bestückt wird, werden sämtliche Waren gemäß der Bestellungen aus den Filialen zusammengestellt. Ausgenommen davon sind nur Tiefkühlprodukte und Brote, welche vom Hersteller direkt zu den Märkten geliefert werden. Laut Axel vom Schemm unterhält Aldi in Sachsen mit Beucha und Wilsdruff zwei Logistikzentren. „Beide Standorte erweitern wir derzeit.“

Neues Konzept erfordert mehr Lagerkapazitäten

Grund, so der Unternehmenssprecher, ist die 2017 begonnene Modernisierung des gesamten Filialnetzes mit etwa 2300 Märkten in Deutschland nach dem neuen Filialkonzept „ANIKo“ (ALDI Nord Instore Konzept). „Im Zuge dessen erweitern wir die Verkaufsfläche der Märkte und weiten unser Sortiment vor allem im Frischebereich aus.“ Der größere Anteil an Frischeprodukten erfordere nun auch erweiterte Lagerkapazitäten. Zudem habe sich durch Optimierungen im Logistikbereich die Zahl der von Beucha zu beliefernden Filialen um 40 erhöht, was ebenfalls Anpassungen bei den Lagerkapazitäten notwendig mache.

Mit dem Neubau wird die Gesamtlagerfläche am Standort um rund 6800 Quadratmeter – 1700 m² Trockenlager und 5100 m² Kühllager – auf circa 31000 Quadratmeter erhöht, wobei der an den Bestand anschließende Erweiterungsbau im Wesentlichen als Kühllager genutzt wird.

Noch ist das neue Kühllager am Aldi-Logistikzentrum eine Baustelle. Quelle: Webcam Goldbeck

Auch technisch wird das neue Lager auf dem neuesten Stand sein: „Die Kühltechnik wird auf eine umweltverträglichere CO2-Kühlung geändert“, so Axel vom Schemm. „Der Neubau ermöglicht außerdem die Errichtung einer Photovoltaikanlage, die den Eigenbedarf an Strom deckt.“

Weitere Arbeitsplätze entstehen

Natürlich, so der Pressesprecher, stelle das Bauen bei laufendem Betrieb des Lagers für die Gesellschaft und das Bauunternehmen Goldbeck eine Herausforderung dar. Dafür werde das Zentrallager „künftig einen nochmals optimierten Warenfluss von der Anlieferung über die Kommissionierung bis hin zur Auslieferung durch die Lkw des eigenen Fuhrparks“ ermöglichen.

Mit dem Neubau sind nicht zuletzt möglicherweise auch mehr Arbeitsplätze verbunden. Axel vom Schemm: „Wir rechnen damit, die Zahl der Arbeitnehmer im erweiterten Lager zu erhöhen, dazu können wir aber derzeit noch keine konkreten Zahlen nennen.“ Aldi beschäftigt derzeit rund 170 Mitarbeiter im Lager, im zugehörigen Fuhrpark und in der Verwaltung.

In die Zukunft geschaut: So soll die neue Lagerhalle aussehen. Quelle: Aldi

Von Ines Alekowa

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