Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Anmeldungen an Gymnasien müssen bereits bis 8. März erfolgen
Region Wurzen Anmeldungen an Gymnasien müssen bereits bis 8. März erfolgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:57 11.01.2017
Oberschule oder Gymnasium – für welche weiterführende Schule wird der Ranzen gepackt? Quelle: dpa
Landkreis Leipzig

Der Zeitplan für die Anmeldung der künftigen Fünftklässler an weiterführenden Schulen in Sachsen ist geändert worden. Wie Roman Schulz, Sprecher der Sächsischen Bildungsagentur, auf Anfrage bestätigt, wird es bereits am 1. März die Bildungsempfehlung für die Grundschüler geben. Bislang waren die Bildungseinrichtungen vom 3. März ausgegangen. Das Sächsische Kultusministerium hat zudem die Frist für die Anmeldung an Oberschulen und Gymnasien verkürzt. „Anmeldeschluss ist nunmehr der 8. März“, so der Sprecher der Bildungsagentur. Bisher waren alle Beteiligten vom 10. März ausgegangen.

Einige Schulen müssen Zeitpläne ändern

Für die Schulen, die sich bis Ende vergangener Woche noch an den alten Vorgaben orientierten, bedeutet dies nun, ihre Zeitpläne zu ändern. So hatten die Bildungsstätten teilweise bis 10. März Anmeldezeiten in den Sekretariaten geplant. Diese sind nun teilweise hinfällig.

„Grund für die zeitliche Änderung ist die beabsichtigte Neuregelung des Verfahrens zum Übergang von der Grundschule auf weiterführende Einrichtungen“, erklärt Roman Schulz. Künftig liegt die letzte Entscheidung bei den Eltern, ob ihr Kind ein Gymnasium besuchen soll. Bislang war in Sachsen die Bildungsempfehlung verbindlich. Ein Notendurchschnitt von mindestens 2,0 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachkunde galt als Voraussetzung für den Wechsel ans Gymnasium. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen (OVG) hatte im Oktober 2016 festgestellt, dass laut Sächsischer Verfassung die Eltern das Recht haben, den Bildungsweg ihres Kindes frei zu wählen. Einschränkungen dieses Rechts dürften nur vom Gesetzgeber – also dem Landtag – und nicht wie bisher auf dem Weg einer Verordnung durch das Kultusministerium erfolgen. Die Regierungskoalition aus CDU und SPD verständigte sich daraufhin, die Elternrechte zu stärken.

Bildungsempfehlung nur noch als Orientierung

Eine Bildungsempfehlung soll es zwar nach wie vor noch geben, diese trägt aber nur noch orientierenden Charakter. Die Veränderungen sollen im Februar in Kraft treten. Vorbehaltlich der Beschlussfassung im Landtag habe das Kultusministerium folgende Festlegung getroffen, erklärt der Sprecher der Bildungsagentur: „Schüler, die eine Bildungsempfehlung fürs Gymnasium erhalten, melden sich bis 8. März an einem Gymnasium ihrer Wahl an.“ Kinder, denen zur Oberschule geraten wird, die aber dennoch ein Gymnasium besuchen sollen, sollten sich den 9. März dick im Kalender anstreichen. An diesem Tag findet eine schriftliche Leistungserhebung statt. Dieser Test erfolgt im Unterschied zur bisherigen Eignungsprüfung nicht an der Grundschule, sondern an der gewünschten Abiturschmiede. Die Aufgaben werden zentral erstellt und betreffen die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachkunde. Noten gibt es nicht, allerdings soll der Test das Leistungsvermögen widerspiegeln. Schüler, die an der Leistungserhebung teilnehmen, werden am betreffenden Tag vom Unterricht an der Grundschule befreit. Sogar der Beginn der landesweiten Kontrolle ist fixiert. Sachsenweit werden um 9.30 Uhr die Aufgaben ausgeteilt, der Test dauert 60 Minuten, zuvor ist zehn Minuten Zeit, sich mit den Aufgaben vertraut zu machen.

Gespräch mit Schulleitung ist Pflicht

Außerdem finden an den Gymnasien verpflichtende Beratungsgespräche statt. Diese sind in der Zeit vom 10. bis 21. März geplant. Eltern müssen diesen Termin wahrnehmen, heißt es aus dem Kultusressort weiter. Sonst gilt ihr Antrag als zurückgenommen. Grundlage des Gesprächs sei die Bildungsempfehlung, das zuletzt erteilte Zeugnis sowie das Resultat der Leistungserhebung, erklärt Roman Schulz. Sollten Schulleiter den Eltern dennoch zur Oberschule raten, müssen diese innerhalb von zwei Wochen noch einmal nachdrücklich erklären, dass sie auf einem gymnasialen Bildungsweg für ihr Kind bestehen.

Von Simone Prenzel

Die Überlegungen laufen, doch noch ist nichts entschieden. Im Jahresverlauf könnte das Wurzener Stadtzentrum einen gewaltigen Schritt in die digitale Welt machen. Fürsprecher gibt es einige.

10.01.2017

Für die 13. Auflage des Städtelaufs von Wurzen nach Grimma wurden die Startlisten aufgemacht. Wer sich jetzt eintragen lässt, kann Geld sparen. Mit rund 800 Teilnehmern gilt der Städtelauf als eine der größten Volkssport-Veranstaltungen.

09.01.2017
Wurzen Ludwig Martin, Bürgermeister von Borsdorf: - „Bis 2020 könnte auf der Rennbahn ein Aussichtsturm entstehen“

Bürgermeister Ludwig Martin blickt zufrieden auf das Jahr 2016 und findet, dass seine Gemeinde 2017 gut aufgestellt ist. Zu den großen Vorhaben in diesem Jahr gehört der Bau der Zweifelderhalle, in der das Fest 750 Jahre Borsdorf und Panitzsch gefeiert werden soll.

10.01.2017