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Wurzen Baggern bis die Randfichten kommen
Region Wurzen Baggern bis die Randfichten kommen
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05:00 28.06.2011
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. Konzentriert und strahlend saßen Väter und Söhne auf den Maschinen, konnten vom Probebaggern einfach nicht genug bekommen.

Mit einer Vielfalt an Attraktionen lockte die Firma Kafril am Sonntag nach Großzschepa. Ganze Besucherscharen folgten der Einladung und so waren Parkplätze heiß begehrt. Bereits am Vormittag stimmte das Kafril-Team seine Gäste beim Frühschoppen auf die Feier ein. Extra für den großen Tag wurden T-Shirts und Basecaps in Schwarz-Gelb, den Firmenfarben angefertigt.

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Hier Bullriding, da Hau-den-Lukas, Schießen, Kegeln und Wettmelken: Es schien für die Zuschauer kaum möglich diese Aktionsfülle an einem Tag zu schaffen. Bei Musik der Schönaer Blaskapelle sowie Gugge aus Belgern füllte sich das Festgelände. Selbst der Weg zum italienischen Eiswagen mündete in eine lange Schlange. Groß und Klein testeten die verschiedenen Bagger, die sie eben noch zur Maschinenparade ins Visier genommen hatten. Dabei entpuppte sich so manches Bagger-Modell als doch recht anspruchsvoll. Tom Keiko Schäpler saß stolz wie Oskar im Bagger und wollte nicht aussteigen. „Es macht riesig Spaß. Ich wollte schon immer mal einen Bagger testen", so der Zehnjährige. Doch der Andrang war groß, wohl oder übel musste der Baumaschinenfan vom Thron steigen.

Dem kleinen Hagen Conrad hingegen war es nicht so recht geheuer, als er auf dem Schoß von Baggerführer Mario Ufert auf dem High-Lift-Bagger im Führerhaus saß. Der Fünfjährige wollte dann doch schnell wieder sicheren Boden unter den Füßen haben. Spaß brachte es trotzdem. „Der PC 450 High-Lift ist bei Jungen wie Mädchen jeden Alters heiß begehrt", erzählt Ufert.

Die Besucherströme formierten sich in Richtung Bühne – es wurde lauter. Von Jubel begleitet, sprangen die Stars des Tages auf de Bühne. Die Randfichten aus dem Erzgebirge – im Original versteht sich – legten mit „Jetzt geht’s los, Ihr Lieben" auf und ließen das Festgelände mit einer bunten Mischung aus Country und Rock‘n‘Roll beben. Die „Waldarbeiter" hatten sie selbstverständlich auch mit im Gepäck. Jung und Alt, Groß und Klein tanzten, schunkelten und sangen Arm in Arm.

Friederike Spröh

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