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Wurzen Berufliches Schulzentrum in Wurzen stellt Ausbildungswege und Qualifizierung vor
Region Wurzen Berufliches Schulzentrum in Wurzen stellt Ausbildungswege und Qualifizierung vor
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12:42 26.01.2017
Laura (r.), Michelle und Sarah (l.), lernen Sozialassistent im ersten Lehrjahr und zeigten zum Tag der offenen Tür Lerninhalte ihrer Ausbildung.  Quelle: Roger Dietz
Wurzen

 Auf die kleinen Geschwister aufpassen: Für das Gros der größeren Brüder und Schwestern dürfte es erbaulichere Betätigungen als diese geben. Gänzlich anders indes verhält es sich bei Tim Janeck. Der 16-jährige Bennewitzer ist im alltäglichen Umgang mit seinen beiden jüngeren Brüdern in punkto Erziehung regelrecht auf den Geschmack gekommen. Am vergangenen Sonnabend berichtete der Berufsfachschüler Sozialwesen im ersten Lehrjahr am Beruflichen Schulzentrum Wurzen im Rahmen des Tages der offenen Tür an der Bildungsstätte über seine weiteren Ausbildungspläne. „Nach zwei Jahren bin ich Sozialassistent, woran sich eine dreijährige Erzieherausbildung anschließt“, so der Rand-Wurzener, der nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung nach eigener Aussage als Kita-Erzieher tätig sein möchte. „Ich denke, dass meine beruflichen Aussichten recht gut sind.“

Schon etwas weiter auf diesem Weg ist die Wurzenerin Anne-Kathrin Schröder, die vorgestern an ihre alte Ausbildungsstätte zurückgekehrt war. Mit überaus positiven Gefühlen. „Im Rückblick war der Besuch der Berufsfachschule Sozialwesen für mich die absolut richtige Entscheidung, die Ausbilderinnen haben eine Super-Kompetenz, und die Ausbildung war sehr persönlich“, so die 33-jährige angehende Erzieherin, die ganz offensichtlich nach dem Motto handelt, wonach es nie zu spät ist, einen (zweiten) Berufsabschluss zu machen. Allerdings, so schränkt Schulzentrums-Leiter Eckhard Harnisch ein, würde dieses Unterfangen mit zunehmendem Alter nicht unbedingt leichter werden. „Deshalb lege ich es insbesondere unseren Schülern im Berufsvorbereitungsjahr ans Herz, sich in diesem mit der Zielstellung erfolgreicher Abschluss ins Zeug zu legen, um auf diesem Weg an den Hauptschulabschluss zu gelangen“, so Harnisch, an dessen Bildungsstätte neben dem Berufsvorbereitungsjahr für Jugendliche ohne Schulabschluss auch das Berufsgrundbildungsjahr für Hauptschul- sowie die Berufsfachschule und die Fachoberschule für Realschul-Abgänger angeboten wird.

Ausbildung

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Neu im Angebot der Wurzener Bildungsstätte im nächsten Schuljahr wird ein berufsbegleitender Fachoberschul-Kurs sein. Allerdings nur für den Fall, dass dieser auch voll wird, was bei einem ersten Versuch nicht der Fall war. „Das Angebot richtet sich an berufstätige Interessenten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die auf diesem Weg die Möglichkeit haben, die normalerweise einjährige Ausbildung über zwei Jahre hinweg zu strecken“, so Eckhard Harnisch, in dessen Haus sich am Samstag auch die insgesamt 14 grünen Berufe präsentierten. Berufe, für die interessierte Jugendliche zu finden laut Karin Hebold, Bildungsberaterin für den Bereich Gartenbau im Landkreis Leipzig, schwieriger geworden ist. „Ausbildungsberufe, die mit körperlichen Anstrengungen verbunden sind, stehen allgemein nicht mehr hoch im Kurs“, so Hebold. Gleiches gelte für den Beruf der Floristin – trotz der Tatsache, dass dieser eine kreative Tätigkeit verspreche und auch die florale Ausstattung von Hochzeiten beinhalte.

Von Roger Dietze

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