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Wurzen Nächtliche Flammen: Heimbewohner in Wurzen evakuiert
Region Wurzen Nächtliche Flammen: Heimbewohner in Wurzen evakuiert
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10:34 05.09.2019
Im diesem AWO-Wohnheim für behinderte Menschen ist es zu einem Brand gekommen. Quelle: Frank Schmidt
Wurzen

In der Nacht zum Mittwoch sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ins AWO-Wohnheim für Menschen mit Behinderungen in der Warsteiner Straße gerufen worden. Dort hatten gegen 23.15 Uhr Rauch und Qualm die Brandmeldeanlage ausgelöst. Ursache war brennendes Papier in einem zum Zimmer gehörenden Bad im Erdgeschoss.

Diese Badelatschen sind Opfer der Flammen geworden und sorgten für zusätzlichen Qualm und Rauch im ganzen Wohnheim. Quelle: Frank Schmidt

Dadurch sind Badelatschen in Mitleidenschaft gezogen worden, die ebenfalls zur Rauchentwicklung beigetragen haben und ins Freie bugsiert wurden. Von den Rettungskräften, darunter 17 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wurzen, ein dreiköpfiges Team vom Rettungsdienst sowie Polizei, sind die über 30 Bewohner aus dem zweigeschossigen Haus evakuiert worden.

Bewohner harren im Freien aus

Sie standen bei etwa 15 Grad Celsius Außentemperatur teils nur in Schlafsachen und einige gar halb nackt vor dem Gebäude und beobachteten das Handeln der Rettungskräfte. Die konnten den Flammen rasch den Garaus machen, obwohl ihnen die Lokalisierung des Brandherdes erschwert wurde. „Leider war vor unserem Eintreffen die ausgelöste Brandmeldeanlage schon zurückgestellt, was eigentlich nicht sein darf. Damit wurde uns das Feststellen des Brandherdes erschwert“, beklagte Einsatzleiter Tim Rasser noch vor Ort.

Nur unter Einsatz von Atemschutz können die Floriansjünger vorgehen, während die Bewohner im Hintergrund das Ende des Löscheinsatzes abwarten müssen. Quelle: Frank Schmidt

Glück im Unglück war, dass es keine verletzten Personen gab. Allerdings stellte sich erst zum Ende des Löscheinsatzes heraus, dass einer der Bewohner fehlte. Rasch gab es Entwarnung, denn es konnte geklärt werden, dass der Bewohner im Obergeschoss die nächtliche Aufregung verschlafen hatte. Nachdem das Gebäude mit entsprechender Technik belüftet wurde, konnten die Bewohner nach gut einer Stunde zurück in ihre Zimmer.

Zündeln als mögliche Brandursache

Durch den Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Auch die Brandursache müsse genauer untersucht werden. Allerdings sei nicht auszuschließen, dass einer der Bewohner in seinem Bad „gezündelt“ habe, mutmaßte der Einsatzleiter.

Von Frank Schmidt

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