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Wurzen Blaulicht am 2. Advent – Schwelbrand im Wasserschloss Falkenhain
Region Wurzen Blaulicht am 2. Advent – Schwelbrand im Wasserschloss Falkenhain
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19:23 09.12.2019
Etwa 30 Kameraden aus dem Lossataler Gemeindeverband und aus Wurzen sind in Falkenhain im Einsatz.
Etwa 30 Kameraden aus dem Lossataler Gemeindeverband und aus Wurzen sind in Falkenhain im Einsatz. Quelle: Frank Schmidt
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Lossatal/Falkenhain

Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr im Lossatal. Am zweiten Advent ist es in den frühen Abendstunden im Wasserschloss Falkenhain zu einem mehrstündigen Löscheinsatz gekommen, an dem etwa 36 Kameraden aus Thammenhain, Falkenhain sowie aus Wurzen beteiligt waren.

Wasserschloss wird evakuiert

Dabei mussten zehn Bewohner das Gebäude verlassen. Wie Feuerwehrsprecher Marcel Uhlemann gegenüber LVZ bestätigte, ist im Fußbodenbereich einer Wohnung im zweiten Obergeschoss der Schwelbrand entdeckt worden. Ein Mann (27) wurde leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Unter Atemschutz und mit Brecheisen machen die Kameraden dem Brandherd den Garaus. Quelle: Frank Schmidt

Um den Brandherd effektiv bekämpfen und um mögliche weitere Brandherde ausfindig machen zu können, musste der Fußboden mit Kettensäge und Brecheisen geöffnet werden. Damit sei auch eine gezielte Brandbekämpfung möglich gewesen, um, so Uhlemann weiter, größerer Wasserschäden zu vermeiden.

Erst Notzelt, dann Notunterkunft

Für die Bewohner wurde vom Rettungsdienst ein Notzelt hinter dem nahen Rathaus der Lossataler Gemeinde aufgestellt, wo sie vorläufig betreut und versorgt wurden. Später, so ließ Bürgermeister Uwe Weigelt (SPD) auf LVZ-Nachfrage noch am Abend wissen, konnten die betroffenen Bewohner in Notunterkünfte der Gemeinde untergebracht werden.

Lagebesprechung der Einsatzleitung Quelle: Frank Schmidt

Das Gebäude selbst wurde versiegelt. Am Montagabend bestätigte Bürgermeister Weigelt gegenüber LVZ, dass die Wohnungen aber bereits wieder teilweise bewohnbar seien. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Da ein technischer Defekt ausgeschlossen werden kann, ermitteln Kripobeamte wegen fahrlässiger Brandstiftung. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

Von Frank Schmidt

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