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Wurzen Hobbyfotograf Matthias Vogel zeigt in Wurzen seinen „Blickwinkel“
Region Wurzen Hobbyfotograf Matthias Vogel zeigt in Wurzen seinen „Blickwinkel“
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17:06 09.04.2019
Die promovierte Fachärztin für Innere Medizin, Cornelia Woitek, bietet in ihrer Wurzener Praxis dem Hobbyfotografen Matthias Vogel eine Bühne für dessen erste Fotoausstellung. Quelle: Frank Schmidt
Wurzen

Erstmals hat der Hobbyfotograf Matthias Vogel aus Nerchau seine Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit seinen Fotos, die in den nächsten Monaten im Ärztehaus „Alte Sparkasse“ in der Schweizergartenstraße in Wurzen zu sehen sind, gibt der 48-jährige Notfallsanitäter Einblicke in die Vielfalt seiner Werke. So hat er sich der Landschafts- und Porträtfotografie ebenso verschrieben wie der Lost Place- (vergessene Orte) und abstrakten Detailfotografie. Nicht von ungefähr nennt Vogel deshalb seine erste Exposition „Aus meinem Blickwinkel“.

Fotograf wird „liebvoll gedrängt“

Aus dem Blickwinkel anderer, die seine Arbeiten schätzen gelernt haben, musste er zu dieser Ausstellung „liebevoll gedrängt“ werden, wie es Vogel augenzwinkernd formulierte. Insbesondere von Cornelia Woitek, der promovierten Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie, in deren Praxis nun die Vernissage stattfand. „Ich habe die Fotos von Matthias gesehen und ihn dringend ermutigt, sich damit zu offenbaren - wofür ich ihm gerne meine Praxis als Bühne biete“, sagte die Medizinerin.

Als Hobbyfotograf ist Matthias Vogel seit drei Jahren intensiv mit seiner Spiegelreflexkamera unterwegs und zeigt die Ergebnisse erstmals in einer eigenen Ausstellung. Quelle: Frank Schmidt

Den Anstoß dafür gab ihr das Foto mit dem verlorenen Sportschuh. „Mein absoluter Favorit mit hohem künstlerischen Anspruch“, gestand die Ärztin. Doch an dieser Stelle hadert Vogel mit der Gleichsetzung seines Hobbys als Kunst. „Ich bin kein Künstler im eigentlichen Sinn, vielmehr möchte ich aus purer Freude fotografieren, was ich seit etwa drei Jahren intensiver betreibe.“ Zuvor, so erzählt er über das Schlüsselerlebnis seiner Fotoanfänge, habe er „nur“ mit dem Handy fotografiert, um für seine Familie einen Jahreskalender anzufertigen.

Nach dem Handy kam die Spiegelreflexkamera

Die Motive dafür überzeugte, die Qualität nicht ganz so. „Deshalb habe ich mir eine Spiegelreflexkamera samt Objektiven zugelegt und mich ausprobiert und sogar in Sachen Fotografie neu entdeckt.“ Sehr wohl wissend, „dass ich noch viel lernen will und muss - auch von anderen Fotografen. Aber ich möchte einfach alles mal ausprobieren und mich deshalb nicht in eine Schublade stecken lassen.“ Ein Blick auf seine Ausstellung würde genau das gar nicht erst zulassen, so vielfältig sind Vogels Arbeiten. Dennoch, wohl kaum ein Betrachter dieser Bilder kommt umhin, dem Fotografen Matthias Vogel dann doch künstlerische Fähigkeiten zu bescheinigen.

Von Frank Schmidt

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