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Wurzen Freistaat investiert im Landkreis Geld für Busunternehmen und Wendeschleife
Region Wurzen Freistaat investiert im Landkreis Geld für Busunternehmen und Wendeschleife
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00:22 22.01.2018
S-Bahn der Linie S3 in der Citytunnel Station am Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig Foto: Andre Kempner Quelle: Andre Kempner
Landkreis Leipzig

Der Freistaat wird in diesem Jahr Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit insgesamt 43 Millionen Euro in der Region Leipzig unterstützen. Diese Zahl geht aus dem Investitionsprogramm hervor, das Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) am Mittwoch in Dresden vorstellte. Der Hauptteil fließt unter anderem in die Beschaffung neuer Niederflurbahnen und den barrierefreien Ausbau von Straßenbahn-Haltestellen im Leipziger Stadtgebiet. Aber auch der Landkreis Leipzig profitiert von den Mitteln.

„Wir haben einen frühen Starttermin gleich zu Beginn des Jahres möglich gemacht, um den Verkehrsunternehmen und Kommunen schnellstmöglich Planungs- und Finanzierungssicherheit zu verschaffen. Die Erfahrungen aus 2017 zeigen, dass die Bauindustrie sehr gut ausgelastet ist. Wir wollen jedoch, dass unsere ÖPNV-Akteure schnell und wirtschaftlich agieren können“, erklärte Dulig weiter. Zu Verzögerungen war es unter anderem beim Bau der Buswendeschleife im Macherner Wohngebiet Schlossblick gekommen. Die Maßnahme war bereits im Vorjahr Teil des landesweiten Investitionsprogramms und steht 2018 erneut auf der Agenda. Trotz der guten Voraussetzungen sei es Verkehrsunternehmen und Kommunen im vergangenen Jahr nicht in jedem Fall gelungen, die Infrastrukturmittel voll auszuschöpfen, hieß es dazu aus der Landeshauptstadt. Der Hauptgrund hierfür liege auch in diesem Bereich in immer komplizierteren Planungs- und Genehmigungsprozessen, resümierte Dulig.

Weitere Investitionsmittel fließen für die Erweiterung des Betriebshofes der Regionalbus Leipzig GmbH in Deuben. Das kreiseigene Busunternehmen baut seine Kapazitäten erheblich aus (die LVZ berichtete). Das Geld fließt in Verwaltungs- und Sozialgebäude sowie eine Fahrzeughalle.

Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) begrüßte, dass der ÖPNV im Landkreis Leipzig dadurch weiter gestärkt wird. Hier seien in den vergangenen Jahren hervorragende Verkehrsprojekte wie beispielsweise der Stadtverkehr in und um Markkleeberg oder „Muldental in Fahrt“ erfolgreich umgesetzt worden. „Deshalb freue ich mich bereits auf das nächste große ÖPNV-Projekt im südlichen Leipziger Neuseenland.“ Ein gut ausgebauter und vielfältiger ÖPNV sei für die Lebensqualität jüngerer und älterer Menschen gleichermaßen enorm wichtig, betonte Köpping.

Das Gesamtvolumen der angemeldeten Vorhaben liegt für den gesamten Freistaat bei 136 Millionen Euro – dies seien rund sieben Millionen mehr als noch 2017.

Von Simone Prenzel

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