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Wurzen Interessenten stehen bei Wurzener Großvermieter Schlange
Region Wurzen Interessenten stehen bei Wurzener Großvermieter Schlange
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10:50 11.07.2019
Mit dem Kauf des Wohnhauses im Wohngebiet "An der Sternwarte", Rosa-Luxemburg-Straße 12, erhöhte sich der Immobilienbestand der Wurzener Genossenschaft auf nunmehr 1767 Wohnungen. Quelle: privat
Wurzen

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Der Vorstand und Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft Wurzen hat kürzlich vor seinen 45 gewählten Vertretern der mehr als 1780 Mitglieder Rechenschaft für das Geschäftsjahr 2018 gezogen. Wie Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender Sven Mittenzwei informierte, stehe der Großvermieter mit Sitz in der Georg-Schumann-Straße 25 dank „guter Zahlen und Ergebnisse“ auf soliden Beinen.

Leichter Rückgang bei der Leerstandsquote

So verzeichnete die Genossenschaft zum Ende des Vorjahres mit 3,1 Prozent einen leichten Rückgang beim Leerstand gegenüber 2017. „Die durchschnittliche Quote von Wohnungsgenossenschaften unserer Größe liegt im Vergleich dazu um die zehn Prozent“, betonte Mittenzwei. Schwerpunkte beim Leerstand in Wurzen seien vor allem die fünften Etagen der Blöcke in Wurzen Nord II und am Stadtpark, aber auch in den ländlichen Objekten östlich der Muldestadt – Lüptitz und Hohburg. Bange wird es dem 51-Jährigen deswegen nicht. Denn immerhin gebe es derzeit 190 Interessenten, „für die nur noch kein passendes Angebot frei ist“.

Positiver Trend bei den Aus- und Einzügen

Einen gleichfalls positiven Trend konnte die Führungsriege den Vertretern in Sachen Aus- und Einzüge verkünden. Während in den zwölf Monaten des vergangenen Jahres  genau 127 Mieter die Umzugskartons packten, freuten sich 132 Personen auf ihre neuen vier Wände. „Damit lag unsere Auszugsquote auf sächsischem Niveau von circa sieben Prozent.“ Die meisten Neuankömmlinge stammten Mittenzwei zufolge aus Wurzen. Gut zwei Drittel wechselten innerhalb der Stadtgrenzen zur Genossenschaft. Eben dadurch erhöhte sich die Anzahl der Mitglieder leicht von 1784 auf aktuell 1785.

Investitionssumme für 2018 betrug 2,7 Millionen Euro

Als ein Erfolgsrezept für die gesunde Wirtschaftslage bezeichnete Mittenzwei übrigens die steten Investitionen in den Wohnungsbestand. Diesmal erbrachte der Großvermieter Bauleistungen im Gesamtwert von 2,7 Millionen Euro. Das Geld floss unter anderem in Balkonanbauten, in Fassadensanierungen und Heizungserneuerung sowie Wohnungsrenovierungen.

Schöner Wohnen: Allein drei Häuser im Wurzener Wohngebiet Am Steinhof erhielten jetzt Balkone. Quelle: privat

Per Stichtag 31. Dezember 2018 zählten zum Immobilienbestand des Unternehmens 1731 Wohnungen sowie zehn komplett vermietete Gewerbeeinheiten. „Durch den Kauf eines weiteren Hauses im Wohngebiet ,An der Sternwarte’ beträgt die Anzahl der Wohnungen mit Stand heute 1767.“

Jahresgewinn fließt in die Rücklagen der Genossenschaft

Zuletzt verwies Mittenzwei während der Versammlung auf den Gewinn des Geschäftsjahres 2018. Dieser belaufe sich nach Abzug der Steuern (über 300 000 Euro) auf 883 000 Euro. Jene Summe fließe nach dem Willen der 45 Obleute in die Rücklagen der Genossenschaft. Den Schlussakkord der jüngsten Sitzung setzte schließlich die Entlastung des Vorstandes sowie die Wahl eines Teils der Aufsichtsratsmitglieder um den Vorsitzenden Thomas Gündel.

Die Wohnungsgenossenschaft Wurzen wurde am 22. Dezember 1954 von 14 Personen unter dem Namen „Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft Albert Kuntz“ gegründet. Mit dem Bau der ersten Wohnblöcke im Steinhof legten sie dann anderthalb Jahre später das Fundament des Immobilienbestandes. Im April 1957 zogen im Steinhof die ersten Mieter ein. 1978 fusionierten die dazumal bestehenden fünf regionalen Genossenschaften in Wurzen, Brandis, Bennewitz, Lüptitz und Hohburg zu einer.

Von Kai-Uwe Brandt

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