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Wurzen Grundschüler in Wurzen sprinten für das Stadtfinale
Region Wurzen Grundschüler in Wurzen sprinten für das Stadtfinale
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12:12 22.05.2019
Auf geht´s - beim Kindersprint in der Grundschule Zur Sternwarte sind Reaktion, Schnelligkeit und Koordination gefragt. Quelle: Frank Schmidt
Wurzen

Kindersprint heißt ein bundesweit initiierter sportlicher Wettbewerb unter Grundschülern, der wiederholt auch an Wurzener Grundschulen bestritten wurde. Vor dem großen Finale in der Ringelnatzstadt am 25. Mai wurde noch einmal der Parcours in der Sporthalle der Grundschule „Zur Sternwarte“ aufgebaut. Auf einer Strecke von 8,50 Meter müssen die Sportler bis zur Wendeschleife sprinten und auf dem Rückweg einen Slalomlauf absolvieren.

Wettkampfzeiten werden per Laser gemessen

Die Zeiten werden per Lasermessung exakt erfasst. Schummeln ist also absolut ausgeschlossen. Aber für die kleinen Athleten auch gar nicht nötig, wusste Sportlehrer Patrick Täubrecht zu erklären. „Wir haben ja hier nicht nur ein relativ sportliches Profil mit verschiedenen sportlichen Zusatzangeboten, sondern auch sehr sportaffine Schüler. Und denen kommt so ein Wettstreit gerade recht, um sich mit Gleichaltrigen körperlich zu messen“, freute es den 37-jährigen Sportlehrer. Vorteil dieses Wettkampfes ist, dass dafür relativ wenig Platz benötigt wird und er stets wetterunabhängig durchgeführt werden kann.

Vor dem Start gibt es noch eine Einweisung - dann kann der Kindersprint in der Grundschule Zur Sternwarte beginnen. Quelle: Frank Schmidt

Interessanterweise können dank der haargenauen Lasertechnik gleich mehrere Messwerte erfasst werden, erklärte Nathalie Schupeck vom Kindersprint-Veranstalter Expika. Beim Start wird die Reaktionszeit gemessen, dann die Sprint- und Wendezeit sowie die Slalomzeit. Die Ergebnisse inklusive der Gesamtzeit stehen binnen Sekunden auf einem Streifen ausgedruckt zur Verfügung. Und der motiviert für den nächsten Sprint, da jeder Athlet mehrfach starten und sich von Mal zu Mal verbessern kann.

Beste Zeit geht in die Tageswertung

Doch nur die beste Zeit geht in die Abschlusswertung des Tages ein. „Gute Zeiten sind bei den ersten und zweiten Klassen zwischen sechs und sieben Sekunden, was schon richtig toll ist. Und bei den Dritt- und Viertklässlern laufen die besten um die fünf Sekunden“, wusste Nathalie Schupeck. Wobei es dabei keinerlei Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen geben würde.

Auf geht´s - beim Kindersprint in der Grundschule Zur Sternwarte sind die Mädchen nicht schlechter als die Jungen. Quelle: Frank Schmidt

Gewonnen haben alle, denn der Spaß und die Begeisterung am Wettkampf standen bei den kleinen Sportlern im Vordergrund. Und das wird wohl auch beim großen Finale der Wurzener Grundschulen am Samstag so sein. „Auch wenn dann alles auf Null gestellt wird, denn die Vorlaufzeiten zählen nicht, um in die nächsthöhere und damit überregionale Wettkampfrunde zu sprinten“, sagte die Veranstalterin.

Von Frank Schmidt

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