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Wurzen Rathaus Borsdorf will auf die Datenautobahn
Region Wurzen Rathaus Borsdorf will auf die Datenautobahn
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18:00 25.07.2018
Vertragspartner: (v.l.) Oliver Frieske und Max Buckermann von Deutsche Glasfaser, Bürgermeister Ludwig Martin und DG-Regionalmanager Michael Kölling.
Vertragspartner: (v.l.) Oliver Frieske und Max Buckermann von Deutsche Glasfaser, Bürgermeister Ludwig Martin und DG-Regionalmanager Michael Kölling. Quelle: privat
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Borsdorf

Der Borsdorfer Bürgermeister Ludwig Martin (CDU) hat einen Vertrag für zehn kommunale Gebäude für einen kupferfreien Glasfaseranschluss abgeschlossen. Damit sollen in Zukunft das Rathaus, der Bauhof und die Feuerwehrgerätehäuser in den einzelnen Ortsteilen an die Datenautobahn angeschlossen werden.

Effiziente Arbeit der Behörden

„Es ist selbstverständlich, dass sich auch die Gemeindeverwaltung für die Anforderungen der Zukunft rüstet und dieses einmalige Angebot nutzt“, sagte Martin. Er ergänzt: „Zudem sind wir als Arbeitergeber der öffentlichen Hand auch dafür verantwortlich, dass unsere Mitarbeiter schnell und effizient arbeiten können. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass die technischen Gegebenheiten einen stabilen und reibungslosen Zugriff auf Daten ermöglichen.“

Des Weiteren wurde vereinbart, auch die Grundschule, den Kindergarten „Parthenflöhe“, den Hort „Parthenstrolche“, das Jugendhaus und die Bibliothek an das Glasfasernetz anzuschließen. „Gerade für unseren Nachwuchs ist der Umgang mit digitalen Medien heutzutage Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Qualifikation“, betonte der Bürgermeister. Seinen privaten Glasfaseranschluss hatte er bereits zu Beginn der Nachfragebündelung bei Deutsche Glasfaser beantragt.

Borsdorf schafft Quote für flächendeckenden Anschluss

Die hiermit abgeschlossenen Verträge zählen zu den benötigten 40 Prozent, die bis zum Ende der Nachfragebündelungen in den einzelnen Borsdorfer Ortsteilen erreicht werden müssen. Ludwig Martin rät darum noch einmal eindringlich, sich jetzt mit dem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. „Schließlich ist der Anschluss während der Nachfragebündelung kostenfrei für Privathaushalte beziehungsweise vergünstigt für Gewerbetreibende. Und nur wenn wir gemeinsam die 40-Prozent-Hürde knacken, bekommen wir wirklich Glasfaser nach Borsdorf.“

Die angebotenen Bandbreiten für Privatkunden reichen von aktuell 200 bis 1000 Mbit/s. Für Geschäftskunden gibt die symmetrischen Bandbreiten sogar bis hin zu zehn Gigabit pro Sekunde – und das ist erst der Anfang, denn die technische Kapazität der puren Glasfaser reicht bis ins Terabit-Spektrum. Da Deutsche Glasfaser jedes Gebäude separat an den Hauptverteiler anschließt, steht unabhängig von der Nutzungsintensität der Nachbarn permanent die maximale Geschwindigkeit zur Verfügung.

Von LVZ