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Wurzen Übung macht den Meister: Sommerzeltlager
Region Wurzen Übung macht den Meister: Sommerzeltlager
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00:19 26.08.2017
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Lossatal/Falkenhain

Abenteuer pur und noch viel mehr – das durften ein Wochenende lang 30 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren von Falkenhain, Körlitz und Thammenhain erleben. Los ging’s gleich am Freitag mit der Anreise und dem Aufbau der Zelte am Lossataler Sportzentrum in Falkenhain.

Organisiert wurde das Lager von allen drei Jugendwarten und finanziell unterstützt vom Energieversorger Envia M. Darüber hinaus sorgten natürlich die „großen Kameraden“, die Gemeindeverwaltung Lossatal und die Mitarbeiter des Bauhofs für den Erfolg der Veranstaltung unter freiem Himmel, berichtet der Thammenhainer Jugendwart Toni Kramer. „Vielen Dank auch an Klaus Hübler fürs leckere Essen und an alle anderen Unterstützer.“ Bereits am ersten Abend lernten die kleinen Floriansjünger ihre Heimat besser kennen. „Es gab einen Vortrag unter dem Motto ,Meine Zukunft – das Wurzener Land’“, erzählt der 28-Jährige. Im Anschluss flimmerte außerdem noch ein Film über die Leinwand im Sportzentrum.

Spannend wurde es dann am Sonnabend gleich nach den Frühstück. Denn die Teilnehmer mussten ihre Kenntnisse sowie Fähigkeiten unter Beweis stellen. Und zwar im Stationsbetrieb. Drei Aufgaben galt es gleich vor Ort zu erfüllen. Ferner stellten die Jugendwarte für ihre Schützlinge in Körlitz einen Unfall mit verletzter Person nach, und im Schlosspark Thammenhain retteten die Kinder zwei „Kuschel“-Tiere aus der Krone eines Baumes. Wer nach dem Mittagessen dachte, er könne sich jetzt etwas ausruhen, der irrte, so Kramer. Auf dem Programm stand nämlich Sport in Falkenhain. Allerdings kamen der Spaß und die Freude trotz alledem nicht zu kurz. Zur Erinnerung ans erste Zeltlager presste die Juniortruppe der Brandbekämpfer unter anderem eigens gestaltete Buttons. Mit dem Besuch der Eltern und einem gemeinsamen Grillabend klang schließlich der zweite Tag aus. Erschöpft, aber glücklich gingen die Kinder zu Bett. „22.30 Uhr“, erinnert sich Kramer, „war kein Mucks mehr zu hören.“

Zum letzten Höhepunkt des Wochenendes gehörte noch der Löschangriff am Sonntag in Falkenhain. Hier kämpften die Teams mit Eifer und Geschick um jede Sekunde. Nach der Übung bauten alle ihre Zelte ab und fuhren mit ihren Eltern sowie vielen Eindrücken nach Hause. Und auch das Fazit der Organisatoren fällt positiv aus. „Es hat nicht nur den Kindern, sondern auch uns allen sehr gefallen“, resümiert Toni Kramer im Namen aller Beteiligten die drei erlebnisreichen Tage des ersten Zeltcamps der Jugendfeuerwehren von Falkenhain, Körlitz und Thammenhain.

Von Kai-Uwe Brandt