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Wurzen Volkssolidarität Wurzen dankt ehrenamtlichen Helfern
Region Wurzen Volkssolidarität Wurzen dankt ehrenamtlichen Helfern
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15:06 17.01.2019
Vorstandsvorsitzende Astrid Nowak dankte zum Neujahrsbrunch in der Begegnungsstätte allen Vorsitzenden der Mitgliedergruppen und wünschte ihnen ein „erfolgreiches Jahr 2019“. Quelle: Kai-Uwe Brandt
Wurzen

Zum Neujahrsbrunch der Volkssolidarität Wurzen hat sich erstmals die neue Geschäftsführerin Madlen Gernoth den Vorsitzenden der 28 Mitgliedergruppen vorgestellt. Die gebürtige Freibergerin übernahm zum 1. Januar die Funktion von Ingeburg Fahl, die nach sieben Jahren an der Spitze des Regionalverbandes in den Vorruhestand ging.

Zunächst aber begrüßte Vorstandschefin Astrid Nowak ihre Gäste in der Begegnungsstätte Straße des Friedens 18, darunter Oberbürgermeister Jörg Röglin (SPD). Im Anschluss zog die 69-Jährige eine Bilanz des Vorjahres und gab einen kurzen Ausblick auf 2019. Hierbei dankte sie allen aktiven Volkshelfern, Projekt- und Bereichsleitern für „ihre gute Arbeit“. Ohne sie wäre die Volkssolidarität nicht das, was sie heute ist.

Regionalverband muss 2019 die Gebühren erhöhen

Der Wurzener Regionalverband mit 96 Beschäftigten eint derzeit etwa 1200 Mitglieder und betreibt zwei Kindereinrichtungen in Beucha, einen ambulanten Pflegedienst, den Mahlzeitendienst in Hohburg, einen Reisedienst sowie die Begegnungsstätte in Wurzen mit der Erziehungs- und Familienberatungsstelle.

Die 69-jährige Astrid Nowak ist seit 2006 die ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Regionalverbandes Wurzen der Volkssolidarität. Quelle: Frank Schmidt

„Gerade unser Haus kostet viel Geld, und der Aufwand steigt leider von Jahr zu Jahr“, sagte Nowak in ihrer Neujahrsrede. Daher entschied sich jetzt der Vorstand, die 2013 verabschiedete Gebührensatzung zu novellieren. Ein Schritt, der keineswegs leicht fällt. „Doch ansonsten können wir uns die Begegnungsstätte nicht mehr leisten.“ Die Anpassung betrifft unter anderem die Vermietung der Räume und ebenfalls verschiedene Dienstleistungen. Nowak verdeutlichte den Anstieg anhand eines Beispiels: „Bislang zahlen Nichtmitglieder für eine Sporteinheit zwei Euro und nach der künftigen Regel dann vier Euro.“

Neue Geschäftsführerin arbeitete 14 Jahre in Berlin

Neu ist nicht nur die Gebührenordnung der Volkssolidarität, sondern auch die Geschäftsführerin des Regionalverbandes. Madlen Gernoth setzte sich nach der Stellenausschreibung Ende 2018 gegenüber 19 Bewerbern durch. Die 40-jährige Diplom-Sozialverwaltungswirtin studierte an der Hochschule in Wismar und arbeitete danach 14 Jahre beim Kreisverband Berlin-Spandau der Arbeiterwohlfahrt. Näher der Heimat rückte sie übrigens der Liebe wegen. „Ich wollte eine neue Herausforderung annehmen und hoffe, dass ich ihr Vertrauen gewinne“, ließ sie die Zuhörer wissen.

Oberbürgermeister lobt ehrenamtliche Arbeit

Die ersten Vorschusslorbeeren in Form eines Blumenstraußes erhielt Gernoth von Oberbürgermeister Röglin, der darüber hinaus die zahlreichen Angebote und Veranstaltungen der ehrenamtlichen Mitgliedergruppen des Wurzener Regionalverbandes lobte. „Ich gratuliere ja regelmäßig zu Geburtstagen ab 90 Jahre, und da gibt es zwei Kategorien von Geburtstagskindern – die im Heim untergebracht sind und jene, die noch in den eigenen vier Wänden leben.“ Beide Gruppen, so Röglin weiter, hätten jedoch eine Gemeinsamkeit: „Und die heißt Volkssolidarität. Denn die Volkssolidarität bringt gute Laune ins Haus.“

Von Kai-Uwe Brandt

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