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Wurzen Volkssolidarität und Arbeiterwohlfahrt feiern gleich im Doppelpack in Wurzen
Region Wurzen Volkssolidarität und Arbeiterwohlfahrt feiern gleich im Doppelpack in Wurzen
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05:00 12.06.2017
Stammgast: Seifenblasen-Artist Jörg Müller sorgte im Garten des Awo-Seniorenzentrum für beste Unterhaltung beim Familientag-Publikum.
Stammgast: Seifenblasen-Artist Jörg Müller sorgte im Garten des Awo-Seniorenzentrum für beste Unterhaltung beim Familientag-Publikum. Quelle: Foto: Roger Dietze
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Wurzen

Feiern im Doppelpack lautete am Sonnabend das Motto in der Ringelnatzstadt: Während die Volkssolidarität, Regionalverband Wurzen, im Hof und Garten der Geschäftsstelle in der Straße des Friedens 18 sein traditionelles Vereinsfest ausrichtete, hatte die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Mulde-Colm in den knapp 100 Meter stadtauswärts gelegenen Park ihres Seniorenzentrums in der Albert-Kuntz-Straße 23 zum sechsten Familienfest eingeladen. „Diese zugegeben nicht ganz ideale Überschneidung ist das Ergebnis des in diesem Jahr nur kleinen Zeitfensters zwischen dem Pfingstfest und dem Sommerferienbeginn“, erläutert der Vorsitzende des Awo-Ortsverbandes Wurzen, Klaus Uhlemann. Diesem und Einrichtungsleiter Heiko Jentzsch standen wieder eine Reihe von bewährten Akteuren zur Seite, die zum Gelingen des Nachmittags beitrugen. Neben den neun in den beiden Kommunen Wurzen und Lossatal beheimateten Awo-Einrichtungen unter anderem Gunnar Rietzsch vom Gesundheitsamt des Landkreises mit seinem Spielemobil und der Naunhofer Seifenblasen-Artist Jörg Müller. Mit von der Partie war ebenso das Wurzener Netzwerk für demokratische Kultur, das die Einladung zum Familienfest ins Persische (Farsi), Arabische und Englische übersetzt hatte. „Wir verbinden mit dem Familienfest zum einen den Wunsch, dass die Angehörigen der in unserem Haus betreuten Seniorinnen und Senioren miteinander in Kontakt treten, und zum anderen die Hoffnung, dass auch die breite Öffentlichkeit den Weg zu uns findet und von unseren Angeboten an diesem Tag Gebrauch macht“, so Uhlemann, dessen Einrichtungsleiter Jentzsch von einer fast lückenlosen Belegung der 60 Wohneinheiten im Wurzener Seniorenzentrum und nach einer entsprechend großen Nachfrage nach den Plätzen berichtete.

Auch beim zweiten großen Wohlfahrtsverband in der Region, der Volkssolidarität, ist die demografische Entwicklung mit dem zunehmenden Älterwerden der Bevölkerung allgegenwärtig. Jedoch trat dieses Thema beim gemütlichen Zusammensein, zu dem die knapp 1500 Mitglieder des Regionalverbandes eingeladen waren, in den Hintergrund. Maßgeblichen Anteil am unbeschwerten Nachmittag hatten die Hortnerinnen des Beuchaer Hortes, die mit den Mitarbeiterinnen der Begegnungsstätte eine Modeschau aufführten. Weitere Programmteile wurden von den Leipziger Musikkomödianten „Die Zwei“ sowie Beamten des Grimmaer Polizeireviers bestritten, die dem Vereinsfest unter dem Motto „Polizei zum Anfassen“ ihre Aufwartung machten. Abgerundet wurde das Vereinsfest von Angeboten für die kleinen Gäste in Form einer Hüpfburg und einer Kinderspielstraße.

Von Roger Dietze