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Wurzen Wärmeversorgung unterstützt Dehnitzer Kinderhaus
Region Wurzen Wärmeversorgung unterstützt Dehnitzer Kinderhaus
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14:39 29.11.2018
Große Freude bei den Schützlingen des Kinder- und Jugendhauses in Dehnitz: Mario Maron, Geschäftsführer der Wärmeversorgung Wurzen, überreichte der Einrichtungsleiterin Martina Jüntschke eine Spende über 800 Euro. Quelle: Kai-Uwe Brandt
Wurzen/Dehnitz

Mario Maron hat den Schützlingen des Kinder- und Jugendhauses „Am Wachtelberg“ unlängst den Nachmittag versüßt und dafür reichlich Applaus geerntet. Der Geschäftsführer der Wärmeversorgung Wurzen GmbH überreichte nämlich 800 Euro an die Leiterin der Einrichtung. Und Martina Jüntschke weiß schon genau, wofür das Geld genutzt werden soll. „Wir wollen damit unsere neue Tischtennisplatte im Außenbereich finanzieren“, sagt die 58-Jährige. Zwei Tage zuvor wurde das Freizeitgerät aufgebaut.

Wurzener Brückeschule profitiert ebenfalls

Mit der Spende beschreitet das städtische Unternehmen, das demnächst unter dem Dach der Wurzener Land-Werke firmiert, erstmals einen neuen Weg. Anstatt wie bisher vorweihnachtliche Präsente für Großkunden zu packen, will Maron viel lieber das Geld sozialen Projekten stiften. Insofern sponsert die Wärmeversorgung neben dem Kinderhaus auch die Brückeschule Wurzen, die mit dem zweiten Finanzzuschuss ihre Weihnachtsfeier ausrichten möchte.

Vom Beifall zur Übergabe in Dehnitz und den lachenden Gesichtern ist der 55-Jährige sichtlich beeindruckt. Immerhin wünschen sich die Kinder in der früheren Villa Finke seit längerem eine Tischtennisplatte. Derzeit sind hier 14 Mädchen und Jungen im Alter von drei bis 18 Jahren in stationärer Betreuung. Acht Mitarbeiter sorgen sich rund um die Uhr im Drei-Schicht-System um die kleinen und großen Heimbewohner. Darüber hinaus gibt es noch eine zehnköpfige Tagesgruppe, die von weiteren drei pädagogischen Fachkräften begleitet wird.

Kinderhaus zog 1996 in die Villa ein

„Unsere Einrichtung existiert bereits seit 1986/87“, berichtet Jüntschke, die sich selbst zum Inventar zählt und im Mai 2016 den langjährigen Chef Lutz Stephan ablöste. Stephan steht heute dem Träger des Heimes, der Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental, als Geschäftsführer vor. „Vor der Wende betrieb der damalige Rat des Kreises hier ein Kleinstkinderheim und eine Krippe“, erinnert sich Jüntschke, die sämtliche Umbrüche hautnah miterlebte.

Anfang der 90er-Jahre galt es dann ein neues Profil zu finden. Es folgte eine Mutter-Kind-Betreuung im Objekt, und ab 1996 schließlich zogen die ersten Kinder ein. Ihnen bietet die 1908 von Johannes Finke, einst Prokurist der Wurzener Firma Heinrich August Schmidt Transportanlagenbau, errichtete und 2003 sanierte Immobilie ein familiäres Zuhause mit Gemeinschaftsküchen sowie vier Einbett- und fünf Zweibettzimmern

Die Villa wurde 1908 vom ehemaligen Prokuristen der Firma H. A. Schmidt Transportanlagenbau, Johannes Finke, errichtet. Quelle: Archiv

Zum Schmuckstück des Terrains Am Wachtelberg 2 a zählt allerdings der 8000 Quadratmeter große und parkähnliche Garten mit Abenteuerspielplatz sowie neuerdings einer Tischtennisplatte. Dass die Wärmeversorgung Wurzen GmbH nunmehr dazu beitrug, begeistert natürlich Jüntschke. Denn Hilfe, von wem und in welcher Form auch immer, sagt sie zum Schluss, sei stets willkommen und fördere den Weg der Kinder und Jugendlichen in eine bessere Zukunft.

Von Kai-Uwe Brandt

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