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Wurzen Wurzener Großvermieter mit Investitionen auf Rekordniveau
Region Wurzen Wurzener Großvermieter mit Investitionen auf Rekordniveau
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17:08 25.06.2018
Allein die umfangreiche Modernisierung des Wohnhauses Theodor-Körner-Straße 82-88 erforderte zwei Millionen Euro. 3,4 Millionen investierte die Wohnungsgenossenschaft Wurzen insgesamt im Vorjahr. Quelle: Kai-Uwe Brandt
Wurzen

Mit Bauinvestitionen auf Rekordniveau hat die Wohnungsgenossenschaft Wurzen das Jahr 2017 abgeschlossen. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende des Großvermieters, Thomas Gündel, zur jüngsten Vertreterversammlung den Teilnehmern mitteilte, legte das Unternehmen mit Sitz in der Georg-Schumann-Straße 25 im Vorjahr sowohl bei der Anzahl der Neuvermietungen als auch bei den Mitgliedern zu. Der Leerstand, so Gündel, sei erfreulicherweise wieder sehr niedrig. Die durchschnittliche Quote betrug demnach 3,05 Prozent. Dass es sich dabei um einen „sehr guten Wert“ handele, zeige allein schon der Vergleich zum Landesdurchschnitt (10,02 Prozent) und zu den Werten anderer Genossenschaften im Landkreis Leipzig (8,37 Prozent).

13 Prozent Zuwachs bei Neuvermietungen

Darüber hinaus konnte die Wohnungsgenossenschaft Wurzen 2017 insgesamt 128 Wohnungen neu vermieten – ein Plus von 13 Prozent zu 2016. Hierbei machten die Umzüge innerhalb Wurzens etwa die Hälfte aus. Insofern stieg laut Gündel auch die Mitgliederzahl zum Stichtag 31. Dezember auf nunmehr 1784. „139 wurden Mitglied, 117 schieden vor allem aus Altersgründen aus“, konkretisierte Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender Sven Mittenzwei. Im Übrigen, fügte er an, lag die Höhe der Investitionen in den Gebäudebestand bei rund 3,85 Millionen Euro. Die Steigerungsrate betrug somit 40 Prozent. Das Gros der Summe floss in die Modernisierung des Wohnblocks Theodor-Körner-Straße, der mittlerweile ein Hingucker im Wurzener Norden sei, sowie in die Modernisierung von über 100 Wohnungen. Mit dem Zukauf von Immobilien – nämlich dreier Objekte in der Schillerstraße (Wohngebiet „An der Sternwarte) – vermehrte die Genossenschaft zudem ihren Bestand, sodass jetzt 1740 Wohnungen und Gewerbeeinheiten im Portfolio stehen. Mittenzwei: „Viele weitere Gebäude, Eigentümergemeinschaften und Mehrfamilienhäuser in Privatbesitz werden außerdem von uns verwaltet.“

Überschuss von 350.000 Euro

Alles in allem erwirtschaftete die Genossenschaft im Vorjahr einen Überschuss von 350 000 Euro. Jener Gewinn, beschlossen die Vertreter, würde mit Blick in die Zukunft nicht ausgeschüttet, sondern für „eventuell schlechtere Zeiten zurückgelegt“. Zum Schluss der Versammlung verkündete Aufsichtsratsvorsitzender Gündel noch das Ergebnis der abgeschlossenen Wirtschaftsprüfung. Das Gutachten attestierte dem Unternehmen geordnete wirtschaftliche Verhältnisse und eine solide Finanzpolitik. In den folgenden Beschlüssen entlasteten die Delegierten ihren Vorstand sowie den Aufsichtsrat und wählten ein Drittel der Aufsichtsratsmitglieder neu.

Von Kai-Uwe Brandt

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