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Wurzen Wurzener Rudervereinigung beendet erfolgreiche Saison
Region Wurzen Wurzener Rudervereinigung beendet erfolgreiche Saison
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13:27 24.10.2019
Ein letztes Mal werden die Boote zu Wasser gelassen: Mit dem Abrudern beendeten die Mitglieder der Wurzener Rudervereinigung Schwarz-Gelb wieder einmal eine erfolgreiche Saison. Quelle: Roger Dietze
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Wurzen

Mit eine dreifachen „Hipp, Hipp, Hurra“ beendeten die Mitglieder der Wurzener Rudervereinigung Schwarz-Gelb kürzlich ihre Freiluftsaison und ließen ein letztes Mal in diesem Jahr ihre Boote zu Wasser.

Wie Vereinsvize Harald Dögnitz sagte, blickt die Gemeinschaft zugleich mit dem Abschluss auf zahlreiche sportliche Erfolge zurück. Dabei erwähnte der 60-Jährige unter anderem die Regattasiege quer durch alle Altersklassen und natürlich den sechsten Platz des Wurzen-Achters in der Gesamtwertung der Ruderbundesliga. „Bei den 18 gestarteten Achtern aus dem Bundesgebiet und aus namhaften Vereinen können unsere Männer stolz auf das Erreichte sein.“ Allein dadurch sei Wurzen weit über das Stadtgebiet hinaus bekannter geworden.

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130-jähriges Jubiläum wurde zum Vereinshöhepunkt

Doch auch außerhalb des Wettkampfbetriebes gebe es Positives zu berichten. Demnach veranstalteten die Freizeitsportler der Rudervereinigung wieder eine Wanderfahrt und absolvierten auf Berliner Gewässern jede Menge Kilometer. Gerade solche Unternehmungen, betonte Dögnitz, fördern nicht nur den Vereinsgedanken, sondern vor allem den Zusammenhalt. Eben dazu trugen gleichfalls Höhepunkte wie das Vereinsfest am 31. August anlässlich des 130-jährigen Jubiläums bei oder der Vereinsfasching im März.

Nicht unerwähnt ließ Dögnitz die Wahl zum Sportler beziehungsweise zur Mannschaft des Jahres durch den Kreissportbund. Auf Platz zwei landete erneut der Achter von Schwarz-Gelb und Jungtalent Paul Dohrmann am Stützpunkt Dortmund wurde mit Platz drei geehrt. „Selbst wenn noch nicht alles optimal für ihn lief, wird er seinen Weg gehen.“

Mit Worten des Dankes wandte sich der Vereinsvize aber auch an die Sponsoren und Förderer des heimischen Rudersports. So erinnerte er an die Spende von 500 Euro des Rotary-Clubs im Juli. Das Geld floss in den Kauf eines nagelneuen Zweiers. Das Boot soll dann hoffentlich Platz im geplanten Neubau einer Bootshalle findet.

Kampf für Bootslager mit nicht nachvollziehbaren Schwierigkeiten

Für dieses Vorhaben kämpft der Verein bereits seit gut zwei Jahren mit „eigentlich nicht nachvollziehbaren Schwierigkeiten“. Bei aufwendigen Anhörungen und Abwägungen sind mögliche Bedenken thematisiert worden, Dadurch hatten sich die Planungen in die Länge gezogen. Nun, so Dögnitz, seien mittlerweile alle Probleme ausgeräumt und die Rudervereinigung ihrem Ziel ein Stück näher. Immerhin wog der Gemeinderat Bennewitz zu seiner Sitzung Mitte Oktoberdie Einwände und Hinweise der öffentlichen Auslegung des Planentwurfes ab. Am 6. November sollen der Neubau in Schmölen durch die Volksvertreter endgültig in einer Satzung münden.

Höchste Zeit, betonte Dögnitz, da die rund 60 Boote inklusive Ausleger und Zubehör bislang auf vier Gebäude verteilt sind. Abhilfe schaffe nur das neue, 280 Quadratmeter große Bootslager. „Ich hoffe, dass alle zu ihrem Wort stehen und wir endlich die Errichtung angehen können.“

Von Kai-Uwe Brandt