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Wurzen Wurzener Grundschüler in der Zirkusmanege
Region Wurzen Wurzener Grundschüler in der Zirkusmanege
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21:34 20.03.2019
Die großen Jungs haben sich mit ihrer Reifenjonglage in Szene gesetzt. Quelle: Frank Schmidt
Wurzen

Eine ganze Woche war in der Ringelnatz-Grundschule Wurzen der Zirkus los. Statt Lernen für das Einmaleins des Lebens stand intensives Üben für Artistik und Akrobatik auf dem Stundenplan. Schließlich hatte der Schülerzirkus „Fernandini“ aus Döbrichau bei Beilrode auf dem Schulhof sein Zirkuszelt aufgeschlagen. Und die Manege im Chapiteau war einzig den 125 Mädchen und Jungen aus allen Klassenstufen vorbehalten. Sie haben sich als Artisten und Clowns sowie als Jongleure und Dompteure ausprobiert.

 

Hartes Training für Galavorstellung

Dafür wurde tagelang hart trainiert, um am Ende der Projektwoche ein tolles Programm bieten zu können. Und das bekamen dann auch etwa 300 Kinder aus anderen Kindereinrichtungen der Ringelnatzstadt in einer Vormittagsshow zu sehen. Am Nachmittag dann durften Muttis und Vatis sowie Omas und Opas der Grundschulartisten in einer Galavorstellung darüber staunen, was ihre Sprösslinge gelernt haben.

Für so eine Nummer am Trapez bringen die Kinder schon ganz schön viel Mut auf Quelle: Frank Schmidt

Das Repertoire ließ keine Wünsche offen. Von Tellerdrehen, Reifen- und Balljonglage über Trapez- und Seilkünstlern bis hin zur Tierdressur und Fakirshow mit echtem Feuerspucker war einfach alles dabei und wurde mit frenetischem Applaus bedacht.

Mit einer Ziegen-Dressur hatten die Kinder etwa Besonderes zu bieten. Quelle: Frank Schmidt

„Die Kinder durften sich selbst aussuchen, für welche Zirkusnummer sie immer vormittags trainieren und dann in der Manege auftreten wollten“, versicherte die Lehrerin Ines Rätze. Und am Nachmittag fand ein projektorientierter Unterricht zum Thema Zirkus statt. Dafür wurde gezeichnet und gebastelt aber auch geschrieben und gerechnet.

Lehrer nehmen sich zurück und schauen nur zu

„Die große Herausforderung für uns Lehrer bestand darin, sich mal zurückzunehmen und einfach nur zuzusehen. Und dabei haben wir erlebt, dass sonst unauffällig Kinder in der Manege hervorstechen und dadurch deutlich an Selbstbewusstsein gewonnen haben“, freute sich die Schulleiterin am Ende der Zirkuswoche.

Von Frank Schmidt

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