Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
LVZ Reiseshop 42 LVZ-Leser erleben eine ereignisreiche Tagestour in den Oberspreewald
Reisereporter LVZ Reiseshop 42 LVZ-Leser erleben eine ereignisreiche Tagestour in den Oberspreewald
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Blaues Meer, blauer Himmel, eine Insel mit Palmen
16:25 11.12.2019
Zu einem Ausflug in den Spreewald gehört natürlich eine Kahnfahrt. Quelle: Bastian Schröder
Anzeige

Burg (Spreewald). Selbst Busfahrer Wieland Leidig freut sich auf den Ausflug: "Die Herzlichkeit von den Leuten ist phänomenal. Man ist hier als Tourist immer sehr willkommen." "Hier" – das ist das kleine Städtchen Burg im Herzen des Oberspreewalds.

42 LVZ-Leser haben den Tagesausflug in den Kurort angetreten. „Das ist ein schönes Programm, um den Spreewald einmal zur Adventszeit kennenzulernen“, sagt Reisebegleiterin Birgit Thiele von Vetter-Touristik. Los ging die Reise um 8.30 Uhr vom Busbahnhof in der Goethestraße. Nach knapp dreistündiger Fahrt wurden die Reisenden aus Leipzig und Umfeld im gemütlich-rustikalen Kräutermühlenhof mit einer Fettbemme begrüßt. Garniert war der Appetitanreger mit den für die Region so typischen Spreewaldgürkchen. Im Anschluss gab es ein weihnachtliches Mittagessen mit Ente, Hirsch oder Zander zur Auswahl.

Anzeige
Der Kräutermühlenhof in Burg (Spreewald)

Robert Motzek von der Inhaberfamilie des Hofs kennt die Tour. Er schätzt vor allen Dingen die soziale Komponente des Ausflugs: "Die Reisebegleiter, Busfahrer und auch wir sind Bezugspunkte für die Gäste. Das merken wir immer wieder. Und auch die Dankbarkeit, die wir erfahren, wenn die Gäste einen schönen Tag hatten."

Gestärkt ging es dann zum Hafen, wo bereits Glühwein und zwei Kähne zur Abfahrt für die LVZ-Leser bereitstanden. Auf der einstündigen Fahrt konnten die Gäste ganz zu sich kommen – denn begleitet wurde die Fahrt von einzigartiger Ruhe. Zwischendurch unterhielt Fährmann Romeo, seit Kindestagen auf dem Kahn, mit wissenswerten und überraschenden Anekdoten über die Region. Was bedeutet es, dass die Spree Richtung Berlin fließt? Oder wieso schlafen manche Menschen in einem Gurkenfass?

Zwei Holzschuhe standen auch noch auf dem Programm. Holzschuhe? Ja, denn so bezeichnen sich die Musiker Gerhard Paucker und Jens Pietsch der deutsch-sorbischen Folkloregruppe Drjewjanki (sorbisch für Holzschuhe). Mit acht Instrumenten – vom Dudelsack bis zur pfeifenden Bierflasche – sorgten sie für eine weihnachtliche Stimmung bei Kaffee und Stollen, bevor der Trupp die Rückreise antrat.

Die deutsch-sorbische Folkloregruppe Drjewjanki unterhielt die Gäste.

Bei den LVZ-Lesern kam das gut an. "Es war ein wunderschöner Tag", schwärmt Frank Winkler. Auch die Organisation habe ihm sehr gefallen. "Das muss man ja auch mal sagen."

"Besonders die Musik ließ die Herzen höher schlagen", freut sich Sieglinde Bieler. "So lustig habe ich es noch nicht erlebt."

Und für Ulrich Kuley war die Reise ohnehin eine ganz besondere: "Das war meine Abschiedsreise in meine Heimat. Gebürtig komme ich aus Lübben." Der 82-Jährige hat seine alte Heimat noch mal ganz neu kennengelernt. "Am besten fand ich das Einmalige. Denn Im Winter fährt man ja eigentlich nicht Kahn."

Von LVZ

Mehr LVZ-Leserreisen entdecken

Haben Sie Lust auf Urlaub? Die LVZ-Leserreisen bieten eine große Auswahl an Bus-, Flug- und Aktivreisen, Kreuzfahrten oder Städtetrips.

Schauen Sie im LVZ Reiseshop vorbei!