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15:04 25.06.2018
Owen Gump Quelle: André Kempner

Diese zeigt vom 28. November 2015 bis 28. Februar 2016 aktuelle Arbeiten des Preisträgers.

Gumps Fotografien laden dazu ein, die Landschaften des US-amerikanischen Westens – die Wüste Nevadas, die Küste Kaliforniens – nicht durch die Brille des Naturschönen zu betrachten, sondern in ihnen all das Eingeschriebene zu erkennen, was die unterschiedlichen Nutzungen dieser Landstriche – sichtbar oder unsichtbar – hinterlassen haben. Die Fotos geben den Blick auf eine Bühne frei, auf der sich die symbolischen Assoziationen jedes Betrachters als Schauspieler betätigen können. Was sich tatsächlich an den aufgenommen Orten abgespielt hat, ist lediglich ein Teil der Handlung, der sich mit der Phantasie des Publikums vermischt.

Owen Gump wurde 1980 in Kalifornien geboren und lebt heute heute vorwiegend in Berlin. Gump hat zunächst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff und Walter Nikkels studiert, anschließend bei Peter Piller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Der Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung wurde 1994 anlässlich des 100. Geburtstags der LVZ ins Leben gerufen. Erster Preisträger war 1995 Via Lewandowsky. Es folgten im Zweijahresrhythmus weitere namhafte Künstler, wie Neo Rauch (1997), Jörg Herold (1999), Tamara Grcic (2001), Daniel Roth (2003), Matthias Weischer (2005), Claudia Angelmaier (2007), Julius Popp (2009), Jochen Plogsties (2011) und Sebastian Nebe (2013).

red./PM

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