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Schülerbeiträge Der wundervolle Streit um TXL
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13:54 12.12.2017

Die Regierung streitet sich mit den Bürgern um die Schließung, da ein Weiterbetrieb von der Berliner Morgenpost auf mindestens 1.000.000.000€ geschätzt wird. Die Regierung ist anscheinend einfach nur zu sehr gespannt auf ihren neuen Vorzeige-Flugha(u)fen BER.

Zum Ersten wurde schon mehrfach die Sicherheit des TXL bemängelt. Jeder weiß, dass die Technik in diesem seit 1960 nie erneuert wurde. Es fehlt eigentlich nur noch der Funke, der das Feuer entfacht und die Menschen sehen lässt, was im Inneren des Flughafens verbaut ist. Es fehlen sowohl die nötige Technik, die das ganze wie Klebeband noch zusammenhält, als auch genügend Mitarbeiter für die Bekämpfung von Krisen. Die Umweltschäden sind wegen dieser Technik enorm. Kerosin und Lärm, als Hauptprobleme des TXL, werden im Planfestellungsbeschluss des Flughafen Berlin-Brandenburg (BER)  mehrfach genannt. Anscheinend lernt die Regierung aus den Fehlern, welche sie bei TXL gemacht hat, und versucht diese jetzt auch beim BER zu lösen.

Des Weiteren leben in der Flugschneise rund 300.000 Anwohner, welche täglich von Kerosin und Lärm belastet werden. Und selbst nachts ist nicht Ruhe. Sogar um 3 Uhr früh rasen die Flieger mit bis zu 300 km/h über die Häuser und geben kurz vor der Landung nochmal Vollgas. So etwas konnte auch nur um 1960 passieren, da TXL nicht genau in der Innenstadt stand. Heutzutage würde NIEMAND diesen Bau genehmigen. Genau aus diesem Grund steht BER auch weiter außerhalb der Stadt.

Auf jeden Fall hat TXL einige der Anwohner auf seiner Seite. Aber eben auch nur einen Bruchteil, ungefähr ein Zehntel. Die restlichen Bewohner bekommen dann für schlappe 1.000.000.000€ den maximalen Lärmgenuss und können das Kerosin inhalieren. Das Bundesverwaltungsgericht hat nicht ohne Grund sein OK nur zum BER gegeben, damit Flughafen Berlin-Tempelhof (THF), TXL und die Nordbahn des Flughafens Berlin-Schönefeld (SXF) für immer und ewig geschlossen werden.

So gesehen haben aber sowohl die Regierung als auch das Bundesverwaltungsgericht die Menschenrechte mit der Volksabstimmung eingeschränkt. Wurde die Volksabstimmung über TXL nur in die Welt gebracht, damit die Demokratie berücksichtigt wird? Somit wurden doch in beiden Fällen Rechte verletzt, entweder durch Lärmbelästigung, in Folge der Flugschneise des TXL über die Dächer der Bürger, oder durch die Einschränkung der Demokratie, wegen des fehlenden Einbezugs der Bürger? So etwas darf doch bei einem der obersten Gerichtshöfe eigentlich nicht passieren...

Durch die Schließung des TXL würde eine riesige Fläche für Wohnungen etc. entstehen. 9000 Wohnungen und Sportstätten könnten wesentlich mehr Nachhaltigkeit für die nächste Generation mit sich bringen als die Aufwendung von Steuergeldern, um die Umwelt noch mehr zu verpesten. Berlin ist eine der größten Städte in dieser Welt und hat den Platz nötig. Da der TXL sehr zentral liegt, gäbe es dann auch keine Probleme mit dem Verkauf.

Letztendlich sieht man die klaren Argumente jeder Seite. Manche halten einfach zu lange an alten Dingen, wie Tegel, fest und können Änderungen nicht vertragen. Für die meisten steht jedoch fest: „Danke Tegel. Es reicht.“, wie die gleichnamige Bürgerinitiative auf Facebook fordert.

Von Christian Richter

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