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Sportbuzzer Fußball-regional Eilenburg erwartet unbequeme Jenaer zum Flutlichtkick
Sportbuzzer Fußball-regional Eilenburg erwartet unbequeme Jenaer zum Flutlichtkick
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14:28 12.04.2018
Eilenburgs Dennis Kummer (rechts), der hier mit dem Ball am Fuß an Merseburgs Tom Unholzer vorbeigeht, trifft heute mit dem FCE auf einen direkten Konkurrenten. Quelle: Foto: Susan Stephan
Eilenburg

Es gab Zeiten, da bestand die Fußball-Oberliga Süd zur Hälfte aus zweiten Mannschaften von Profivereinen. Mittlerweile hat sich dieses Bild völlig gewandelt. Zweite Mannschaften sind vom Aussterben bedroht. Die große Ausnahme bildet Carl Zeiss Jena. Die Thüringer „leisten“ sich eine U 23 und stehen als Tabellensechster mit drei Spielen weniger als der aktuell Fünfte (Einheit Rudolstadt) gut da.

Heute Abend geben die Jungspunde aus Jena ab 19 Uhr im Eilenburger Ilburg-Stadion ihre Visitenkarte ab. Es ist erst der vierte Auftritt von Carl Zeiss in diesem Jahr. Immer wieder wurde die Mannschaft Opfer des Wetters, immer wieder fielen Spiele aus. Zuletzt war das Team von Stefan Treitl am 4. März am Ball. Dafür kann sich die Bilanz sehen lassen. Sieben Punkte aus drei Spielen heißt: Jena ist 2018 noch ungeschlagen und extrem unangenehm zu bespielen.

Das bekamen die Eilenburger schon beim 2:2 im Hinspiel zu spüren. Erst drei Minuten vor dem Abpfiff gelang Dennis Kummer in einem intensiven Spiel der Ausgleich. Ähnlich atmosphärisch dürfte es am Freitag zugehen. Coach Knaubel erwartet einen „Gegner auf Augenhöhe, der uns alles abverlangen wird“. Im Hinspiel war unter anderem noch Kevin Pannewitz gegen Eilenburg am Ball. Der Ex-Bundesliga-Profi hat mittlerweile den Sprung ins Drittliga-Team von Jena geschafft und dürfte heute nicht mit von der Partie sein. Ob andere Profis „nach unten“ delegiert werden, ist denkbar. Die erste Mannschaft von Carl Zeiss spielt erst am Sonnabend zu Hause gegen den VfR Aalen.

Ganz sicher ist, dass André Stocklauser sein Heimdebüt geben wird. Zwei Mal stand der 41-Jährige im FCE-Tor, zwei Mal auswärts und beide Male blieb er ohne Gegentor. Klar, dass die Zu-Null-Serie nun fortgesetzt werden soll. „Ich gebe mein Bestes dafür und freue mich auf das Heimspiel“, sagte Stocklauser, der in Eilenburg aufgewachsen ist. Wieder mitmischen darf auch Henrik Jochmann, der seine Rotsperre abgebrummt hat.

Von Susan Stephan

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