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Sportbuzzer Fußball-regional Neukirchen hofft auf Ausrutscher von Spitzenreiter Pegau
Sportbuzzer Fußball-regional Neukirchen hofft auf Ausrutscher von Spitzenreiter Pegau
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13:59 13.04.2018
borna

Volle Kraft voraus heißt es an diesem Wochenende auch in der Fußball-Kreisliga der Männer. Es können Weichen gestellt werden, die entscheidende Phase der Saison steht unmittelbar bevor. Heiß hergehen wird es bei frühsommerlichen Temperaturen auf jeden Fall.

Der 16. Spieltag der Staffel A (West) startet heute um 15 Uhr mit der Begegnung zwischen Mölbis (7.) und Kohren-Sahlis (8.). Beide Mannschaften sind in Sachen Abstiegskampf noch längst nicht aus dem Schneider und müssen weiterhin fleißig punkten. Ein 2:2 wie in der Hinrunde wäre daher sowohl für die Germanen als auch für die Töpferstädter nicht der ganz große Durchbruch.

Morgen um 15 Uhr hat sich Spitzenreiter Pegau bei Borna II/Eula (4.) seiner Haut zu wehren. Trotz des 4:1-Erfolgs im September wird das kein einfaches Unterfangen für den aktuellen Klassenprimus. Denn die Spielgemeinschaft ist gerade auf ihrem heimischen Kesselshainer Sportgelände stets mit Vorsicht zu genießen. Eine mit ziemlicher Sicherheit echte Nagelprobe für die Blau-Gelben.

Zur gleichen Zeit lauert Neukirchen (2.) auf einen Ausrutscher des Tabellenführers, um näher an diesen heran zu rücken. Zunächst muss allerdings die eigene Aufgabe bei Schlusslicht Frankenhain (11.) gelöst werden. Fortuna sollte hinreichend gewarnt sein, denn im Hinspiel reichte es gegen Aufsteiger Olympia nur zu einem mageren 1:1-Unentschieden.

Derweil ist beim Aufeinandertreffen von Groitzsch (5.) und Kitzscher (3.) ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Für die Schusterstädter ist es beim Blick aufs Klassement eine wegweisende Partie: oben dran bleiben oder abreißen lassen. Leicht wird es nicht, weil der FSV seinen Platz auf dem Treppchen unter allen Umständen verteidigen will und den 4:2-Sieg aus dem Herbst bestätigen möchte.

Unterdessen geht es im Match zwischen Thierbach (10.) und Auligk (9.) ums Eingemachte. Beide Teams stehen auf der obersten Stufe der Kellertreppe, doch das Licht auf dem angrenzenden Flur schimmert noch. Damit der Sprung ins Mittelfeld der Tabelle gelingt, muss ein Dreier her. Was der TSV und Neuling Germania beim torlosen Remis in der Hinrunde nicht schafften.

In Runde 16 der Staffel A (Nord) kann sich morgen um 15 Uhr Bad Lausick II/Hainichen (4.) gegen Brandis (8.) wohl nur selbst ein Bein stellen. Die Favoriten-Stellung des Gastgebers auf seinem Frisch-Auf-Sportplatz ist unbestritten. Wobei die Spielgemeinschaft zur Vermeidung einer bösen Überraschung den deutlichen 5:0-Erfolg aus dem Oktober nicht auf die Goldwaage legen sollte.

Ein weiteres Nachhole-Wochenende geht in der Staffel B (West) über die Bühne. Abgearbeitet werden Begegnungen aus der 17. Runde. Da sich die Vorrunde allmählich dem Ende entgegen neigt, laufen die Positionskämpfe im Hinblick auf die Playoffs auf Hochtouren. Los geht es morgen um 14 Uhr mit der Partie zwischen Serbitz-Thräna (9.) und Otterwisch II (5.). Die Eintracht hat mit der Truppe aus dem Muldental nach der 1:4-Niederlage im Herbst noch ein Hühnchen zu rupfen.

Eine Stunde später wird Rötha (2.) alles in die Waagschale werfen, damit Spitzenreiter Flößberg den Atem des ärgsten Verfolgers noch etwas stärker in seinem Nacken spürt. Die Gartenstädter geben bei Elstertrebnitz/Pegau (6.) ihre Visitenkarte ab und bringen einen 3:1-Sieg aus dem Hinspiel mit. Da die SG auf Revanche für diese Pleite sinnt, darf der RSV kein Zuckerschlecken erwarten.

Geschenke werden zur selben Zeit ebenso wenig verteilt, wenn Narsdorf/Breitenborn (3.) und Neukirchen II (4.) die Klingen kreuzen. Die Hausherren benötigen unbedingt drei Zähler, um den Gipfel des Klassements nicht völlig aus den Augen zu verlieren. Allerdings wird Fortunas Reserve ungeachtet der 2:3-Schlappe im Oktober den Teufel tun, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen.

Schließlich stehen sich Lobstädt (10.) und Gnandstein II (8.) gegenüber. Der TSV befindet sich im Aufwind und will diesen Trend mit allen Mitteln fortsetzen. Die rote Laterne kann diesmal auch ohne fremde Schützenhilfe abgegeben werden. Für die in der Hinrunde mit 2:1 siegreichen Burgherren ist ein Teilerfolg daher das Minimalziel.

Von eiko Henschel

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