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1. FC Lok Leipzig fiebert Fußball-Derby entgegen: Lok-Fanmarsch geplant - Ligarekord angepeilt
Sportbuzzer 1. FC Lok Leipzig fiebert Fußball-Derby entgegen: Lok-Fanmarsch geplant - Ligarekord angepeilt
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16:59 31.08.2012
Derbytime: Loks Trainer Marco Rose (l.) trifft mit seiner Mannschaft auf RB Leipzig und dessen Coach Alexander Zorniger.
Leipzig

Knapp 14.000 verkaufte Karten sprechen für sich, der Liga-Rekord mit 18.500 Fans ist in Reichweite.

Bereits im Vorfeld der Begegnung ist ab 11.45 Uhr vom Hauptbahnhof aus ein Lok-Fanmarsch mit rund 1500 Teilnehmern geplant. Nach LVZ-Online-Informationen wurde der Umzug von der umstrittenen Lok-Fangruppe „Scenario“ angemeldet, die als Problemanhänger aus dem rechten Spektrum gelten.

Der Sicherheitsbeauftragte und Team-Manager Steffen Kubald distanzierte sich. „Der Umzug hat nichts mit dem Verein zu tun.“ Bei der Leipziger Polizei gibt man sich noch gelassen: „Bei 1500 Teilnehmern glaube ich kaum, dass alles Scenario-Anhänger sind. Dementsprechend teilen auch nicht alle das gleiche Gedankengut“, sagte ein Polizeisprecher gegenüber LVZ-Online. „Ich hoffe auch, sie werden den Fußball nicht als Bühne für sich nutzen.“

Kein Sicherheitsspiel der höchsten Kategorie

Vom Hauptbahnhof aus, über die Berliner Straße, Emil-Fuchs-Straße und Goyastraße bis hin zur Nordseite der Arena wird der Fanmarsch „durch die Polizei abgesichert und bis zum Nordeingang des Stadions zu den Kassenhäuschen begleitet“. Auch wenn die Partie vom Nordostdeutschen Fußballverband nicht als Sicherheitsspiel der höchsten Kategorie eingestuft wurde, „bereiten wir uns trotzdem auf ein brisantes Spiel vor“, erklärte der Polizeisprecher weiter. Spezielle Auflagen gebe es nicht. „Es gelten die normalen Bestimmungen. Vermummungen sind beispielsweise nicht erlaubt.“

Lok-Trainer Marco Rose weiß um den Ruf mancher Vereinsanhänger. „Wir haben lange keine schlechten Nachrichten mehr aus Leipzig gehört. Und ich hoffe, dass das auch am Sonntag so bleiben wird“, sagte der 35-Jährige. Dennoch hofft der Coach, dass im Nachhinein noch lange von dem Derby gesprochen wird – aus sportlicher Sicht.

Um jedoch gegen die mit Hochkarätern bespickten Roten Bullen bestehen zu können, „müssen wir uns frei machen von dem Gedanken, dass wir bei RB auf einen zerstrittenen Haufen treffen, die genervt sind, weil sie immer noch in der Regionalliga spielen“, warnte Rose. Vielmehr erwartet er einen Gegner, der bereit ist, seinen Weg zu gehen und zu kämpfen.

Emotionsgeladene Partie

Für den selbsterklärten Aufstiegsaspiranten RB gilt hingegen, „Ruhe zu bewahren und uns nicht von den vielen Emotionen und dem Umfeld aus dem Konzept bringen zu lassen“, erklärte Keeper Fabio Coltorti, der mit seinem ehemaligen Club Grashoppers Zürich gegen FC Zürich bereits vielfach derbyerprobt ist. „Das sind genau die Spiele, auf die wir täglich hinarbeiten“, sagt er. Nicht nur die Spieler, auch Trainer Alexander Zorniger verspürt Vorfreude. „Es ist genial zu spüren, wie Leipzig auf positive Art und Weise dem Derby entgegenfiebert.“  

Auf Grund des zu erwarteten Zuschauerandrangs, den Sperrungen im westlichen Waldstraßenviertel und des Radwegs am Elsterflutbecken sowie des zeitgleich in der Innenstadt stattfindenden Stadtlaufs mit mehreren tausend Teilnehmern, rechnet die Stadt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen. Dementsprechend setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe vor und nach dem Regionalliga-Spiel zusätzlich Bahnen und Busse ein.

aku

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