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BSG Chemie BSG Chemie trifft auf erstarkte Bullen und hat Personalsorgen
Sportbuzzer BSG Chemie BSG Chemie trifft auf erstarkte Bullen und hat Personalsorgen
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00:01 15.06.2012
Von Frank Müller
Steffen Hammermüller. (Archivbild)
Steffen Hammermüller. (Archivbild) Quelle: Hendrik Schmidt
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Leipzig

Die „Bullen“ sind in der zweiten Halbserie als einziges Team noch ungeschlagen. „Wir wollen beweisen, dass wir gegenüber der Hinrunde einen Schritt vorangekommen sind“, sagt RB-Trainer Tino Vogel und meint die verbesserte spielerische Klasse seiner Truppe.

Dass zugleich Revanche für die 0:2-Hinspielniederlage fällig ist, erwähnt er erst im zweiten Satz. Die personellen Vorzeichen stehen für ihn gut, bis auf den gelbgesperrten Felix Neuer hat er alle Mann an Deck.

Das ist bei den Chemikern nicht so, Steffen Hammermüller muss aus verschiedenen Gründen auf Martin Korndörfer, Patrice Meißner und Thomas Hönemann verzichten. Außerdem will der Trainer die zuletzt angeschlagenen Michael Schilling und Sven Schlüchtermann noch schonen. „Einige, die ich in meinen bisherigen Spielen nicht von Beginn an eingesetzt habe, bekommen vielleicht diesmal eine Chance, die haben sie verdient“, gibt Hammermüller preis. Beim 1:0-Sieg gegen die SG Leutzsch war er mit der Defensive zufrieden. „Da haben wir wenig zugelassen.“

Chemie-Vorstand Frank Kühne kümmert sich momentan um andere Dinge. Erstens will er dem Opfer der Fan-Attacke vom vergangenen Sonnabend. Hilfe vom Verein anbieten, und zweitens fungiert er zeitgleich zum Samstagspiel zum letzten Mal als Trainer von Bezirksligist SV Naunhof, der zum Saisonabschluss beim SV Mügeln/Ablaß gastiert. Seine Naunhofer könnten noch vom neunten auf den sechsten Platz klettern - oder auf den elften abrutschen. Für seine Chemiker ist die Bandbreite in der Sachsenliga kaum geringer, vom vierten bis zum achten Rang ist noch alles möglich.

Frank Müller