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Anne Hubinger wechselt zum Thüringer HC – Minevskaja geht nach Metzingen
Anne Hubinger wechselt zum Thüringer HC – Minevskaja geht nach Metzingen
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16:21 20.02.2017
Anne Hubinger wechselt zum Thüringer HC.  Quelle: Sebastian Brauner
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Bad Langensalza

 Den finanziell angeschlagenen Handball-Bundesligisten HC Leipzig verlässt die nächste Nationalspielerin. Anne Hubinger wechselt im kommenden Juli zum Thüringer HC. Auch Shenia Minevskaja hat einen neuen Verein. Sie trägt künftig das Trikot von Metzingen. In der vergangenen Woche hatte sich bereits Torhüterin Katja Kramarczyk der Konkurrenz von Bayer Leverkusen angeschlossen.

„Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit bekomme wieder eine TusSie zu werden, da ich mich zu 100% mit dem Team, dem Umfeld und auch der Farbe Pink identifizieren kann“, verkündete Minevskaja via Facebook und spielte auf die Farbe ihrer neuen Spielkleidung an. Die 24 Jahre alte gebürtige Weißrussin spielte bereits von 2013 bis 2015 für den TuS.

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Auch Hubinger sieht zuversichtlich in die Zukunft. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und das neue Team beim Thüringer HC. Nach der langen Zeit in Leipzig bin ich schon sehr gespannt auf das neue Kapitel. Ich habe mich für den THC entschieden, weil hier einfach das Gesamtpaket aus sportlichen, privaten und beruflichen Faktoren am besten zu kombinieren ist, das war mir natürlich sehr wichtig“, erklärte Hubinger.

Der THC mit Trainer Herbert Müller hatte die Rückraumspielerin bereits seit längerer Zeit beobachtet und auch umworben. „Ich bin mega froh und glücklich, dass sich die stärkste Spielerin Deutschlands im rechten Rückraum für den Thüringer HC entschieden hat. Es muss unser gemeinsames Ziel sein, dass Anne sich auch international zu einer Top-Spielerin weiterentwickelt. Ich denke, dass wir gemeinsam einen guten Weg finden werden, um das bestehende Potenzial abzurufen und ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr“, so Müller. THC-Geschäftsführer Tobias Busch bezeichnete Hubinger als Deutschlands stärkste Spielerin im rechten Rückraum.

Den HC Leipzig plagen rund 900.000 Euro Schulden. Für eine neue Lizenz muss der Verein bis zum 30. März eine halbe Million Euro aufbringen.

Von Matthias Roth

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