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HCL erwartet Schlusslicht: „Ausrutscher wie gegen Trier wird sich nicht wiederholen“
HCL erwartet Schlusslicht: „Ausrutscher wie gegen Trier wird sich nicht wiederholen“
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13:28 29.01.2013
Von Matthias Roth
Nahmen den Titel Leipziger Sportler des Jahres stellvertretend für die Mannschaft entgegen: Maura Visser, Anne Müller, Luisa Schulze und Anne Hubinger (v.l.) vom HCL. Quelle: Christian Nitsche
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Leipzig

Die Begegnungen haben es in sich. Am Mittwoch empfängt der Deutsche Rekordmeister um 19.30 Uhr den Bundesliga-Konkurrenten aus Bad Wildungen.

Es folgen die beiden Achtelfinalspiele im Europapokal gegen Trondheim am Freitag in Dessau und am Sonntag in Leipzig. Bei der Vorlage eines Tickets vom Bundesliga-Spiel oder dem All Star Game der Männer am Sonnabend erhalten Fans für die EC-Begegnung am Sonntag ermäßigten Eintritt.

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Vom Papier her ist die erste Begegnung eine klare Sache. Der HCL, mit zuletzt viel Rückenwind in der Liga, spielt gegen den Tabellenletzten. Ein Blick zurück in die vergangene Saison zeigt aber, diesen Gegner dürfen Kapitän Katja Schülke und Co. nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Vor genau einem Jahr entführten die Vipers beim 26:28 beide Punkte aus der Arena und brachten Manager Kay-Sven Hähner damals auf die Palme. „Es war eine Frechheit, wie einige aufgetreten sind“, schimpfte er damals. Damit sich das nicht wiederholt, bereitet sich der HCL besonders konzentriert auf die Partie vor. „Wir gehen mit viel Selbstbewusstsein und Power in die Woche“, erklärte HCL-Trainer Stefan Madsen. Ein Ausrutscher wie zu Jahresbeginn beim Heim-Unentschieden gegen Trier werde sich nicht wiederholen. Seine Forderung an die Mannschaft: alle drei Spiele gewinnen.

Während die zuletzt ausgefallene Anne Müller wieder mitspielen kann, besteht auch für die angeschlagene Jessy Kramer zumindest gegen Trondheim die Chance, wieder aufzulaufen. Nora Reiche-Hupel ist dagegen nach ihrer Fußverletzung noch nicht wieder richtig fit. Deshalb zeigte sich Madsen auch zurückhaltend bei einer Einsatzprognose: „Da benötigen wir bei Nora schon verdammt viel Glück“, so der Coach. Torhüterin Katja Schülke liegt mit einem Infekt im Bett, werde aber im Kader stehen.  

Ins Team rücken Spielerinnen aus dem Juniorteam und vom Kooperationspartner Union Halle-Neustadt. Madsen hat Michelle Urbicht, Cara Hartstock, Isa-Sophie Röiscke und Elisa Möschter in die Bundesliga-Mannschaft beordert. „Die jungen Spielerinnen machen das im Training und zuletzt im Pokalspiel trotz ihres Prüfungsstresses im Vorabitur wirklich sehr gut“, so der Trainer.

Am vergangenen Sonnabend hat der HC Leipzig bereits einen ganz besonderen Erfolg gefeiert. Die Handballerinnen wurden zum achten Mal in Folge und zum 14. Mal insgesamt als „Leipziger Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet. „Das freut uns sehr, zumal wir damit in diesem Jahr nicht wirklich gerechnet haben“, meinte Hähner. Für die Mädchen sei die Ehrung auch Ansporn für die kommenden Partien.  

Matthias Roth

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