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News Aufsichtsrat der Leipziger Gruppe bestätigt Partnerschaft mit RB Leipzig
Sportbuzzer RB Leipzig News Aufsichtsrat der Leipziger Gruppe bestätigt Partnerschaft mit RB Leipzig
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11:19 27.09.2016
Red Bull Arena
Die Partnerschaft zwischen der Leipziger Stadtholding und RB Leipzig ist in trockenen Tüchern. Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Einer Zusammenarbeit zwischen der Leipziger Stadtholding und Fußball-Bundesligist RB Leipzig steht nichts mehr im Weg. Nach LVZ-Informationen hat der Aufsichtsrat der Holding den Deal am Wochenende für sinnvoll befunden und durchgewunken. Die frühere LVV, die jetzt unter „Leipziger“ firmiert, tritt schon seit Saisonbeginn öffentlichkeitswirksam in der Red-Bull-Arena auf. An reiner Sponsoring-Leistung sollen jährlich 200.000 Euro an RB fließen. Die Holding generiert durch den Club nennenswerte Millionen-Umsätze, so etwa bei der Beförderung der Stadionbesucher durch die LVB und die Belieferung der Arena und des Trainingszentrums mit Strom und Fernwärme.

An dem Engagement schieden sich in den vergangenen Wochen in der Öffentlichkeit und Politik die Geister. Während die Stadtratsfraktionen von CDU, SPD und auch der Linken dem Vorhaben überwiegend positiv gegenüberstanden, regte sich bei den Grünen, der FDP und der AfD Widerstand. Die Leipziger Gruppe bemühte sich um Deeskalation, betonte unter anderem, das im Gegenzug selbstverständlich keinem anderen Leipziger Verein die Unterstützung durch die Holding entzogen werde. Die Gruppe tritt unter anderem als Partner der Bundesligahandballer des SC DHfK Leipzig auf.

Vorverkauf für Augsburg-Spiel brummt

Unterdessen laufen bei RB die Vorbereitungen auf das dritte Heimspiel im Fußball-Oberhaus auf Hochtouren. Für die Partie am Freitagabend gegen den FC Augsburg (Anpfiff 20.30 Uhr) waren bereits zu Wochenbeginn mehr als 31.000 Tickets verkauft. Der Club rechnet für das Flutlichtspiel erneut mit einem vollen Stadion.

gs/ahr