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News Bewegung auf dem Transfermarkt – aber Rangnick sieht keinen dringenden Bedarf
Sportbuzzer RB Leipzig News Bewegung auf dem Transfermarkt – aber Rangnick sieht keinen dringenden Bedarf
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20:53 02.08.2016
Die Spieler von RB Leipzig bei den Trainingseinheiten am Dienstag. Quelle: PicturePoint
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Grassau

In weißem Shirt und Jogginghose schaute sich Ralf Rangnick am Dienstag in Grassau entspannt die zweite Trainingseinheit seines Bundesliga-Aufsteigers an und schrieb nebenbei noch gut gelaunt Autogramme für die Fans. Der bevorstehende Wechsel von Anthony Jung zum FC Ingolstadt schien den Sportdirektor nicht allzu sehr zu beschäftigen. Denn trotz des Abgangs des Außenverteidigers sieht der 58-Jährigekeinen Handlungsbedarf auf dieser Position. 

Während des Trainingslagers in Grassau wohnt die Mannschaft im Golfresort Achental. Fotos: Anne Grimm

 „Benno Schmitz kann auf beiden Seiten spielen. Er hat in Salzburg sogar seine besten Spiele hinten links gemacht“, sagte er über den Neuzugang. Laut Rangnick gäbe es auch das ein oder andere jungen Talent, das auf dieser Position einsetzbar wäre. Unter anderem Vitali Janelt oder Paul Grauschopf. Grauschopf ist im zehntägigen Trainingslager in Grassau bereits mit dabei. Auch Diego Demme habe schon bewiesen, dass er als Rechtsverteidiger spielen kann.

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Deshalb meint Rangnick mit Blick auf weitere Transfers: „Wenn wir suchen, dann in der Innenverteidigung.“ Doch die allergrößte Not oder schnellen Handlungsbedarf sieht er nicht: „Ich möchte auch erstmal schauen, was der Trainer nach dem Trainingslager sagt über die, die da sind. Wir haben drei Innenverteidiger die bereits bewiesen haben, dass sie höheren Ansprüchen genügen. Es ist möglich, dass wir da noch etwas machen. Es kann aber auch sein, dass wir das erst am Ende der Transferperiode machen“, sagte der Sportdirektor am Dienstag. Auch im offensiven Mittelfeld sei ein weiterer Neuzugang möglich, aber kein Muss.

RB Leipzig beim Trainingslager in süddeutschen Grassau am Chiemsee. Fotos: Picture Point

Ganz schnell könnte es hingegen bei Omer Damari gehen. Der Stürmer, der Anfang 2015 von Austria Wien für fünf Millionen Euro nach Leipzig wechselte und bei RB nie so richtig sein Potential abrufen konnte, steht vor einer Ausleihe zu Red Bull New York. „Es ist eine Option, weil sie auf der Position noch Bedarf haben. Für ihn ist das sportlich unter Umständen interessant und für den Verein in New York auch.“ Doch die Zeit drängt, denn in Amerika ist die Wechselperiode am Mittwoch beendet. „Selbst wenn er bei uns bleibt, kann er in der zweiten Mannschaft spielen. Wir sehen das relativ entspannt. Wir werden ihn nicht auf Teufel komm raus irgendwohin geben“, meinte Rangnick.

Die Vormittagseinheit in Grassau verbrachte der Bundesliga-Aufsteiger in zwei Gruppen auf den Rasenplätzen. Nach Übungen für Schnell- und Explosivkraft folgten Zweikämpfe am Ball, Abschlüsse und Elfmeter. Am Nachmittag schwitzten die Fußballer in den Krafträumen des Hotels. Ob sich die Mannschaft am Mittwochabend das Champions-League-Qualifikationsspiel im 60 Kilometer entfernten Salzburg gegen Partisani anschauen darf, war am Dienstag noch ungewiss.    

Anne Grimm