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News Dominik Kaiser im Interview: „Kompaktheit ist das A und O“
Sportbuzzer RB Leipzig News Dominik Kaiser im Interview: „Kompaktheit ist das A und O“
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10:30 22.09.2015
Von Guido Schäfer
Dominik Kaiser führt RB Leipzig inzwischen als Kapitän auf's Feld. Quelle: GEPA Pictures
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Leipzig

Ralf, den Domme und sonst keinen!“, bekniete RB-Coach Alexander Zorniger im Sommer 2012 seinen Vorgesetzten Ralf Rangnick. Der eiste Dominik Kaiser von 1899 Hoffenheim los. Kaiser, 27, über eine nahe Vertragsverlängerung, Erkenntnisse des Heidenheim Trips, den Freiburg-Hit (Donnerstag, 20.15 Uhr) und die Leiden des Alex Z.

Sie sehen aus wie der frühe Leonardo DiCaprio, sind nicht größer als mancher Balljunge. Sind sie wirklich schon 27 und auf der Zielgeraden Ihrer Karriere?

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Ich sehe jünger aus als ich bin. Besser so als umgekehrt. Und seit wann ist man mit 27 schon auf der Zielgeraden? Ich bin körperlich und geistig voll auf der Höhe. Sie auch?

Ihr Chef Ralf Rangnick will Ihren Vertrag verlängern. Was spricht dagegen?

Gar nichts. Ich bin sehr zuversicht- lich, dass wir zeitnah zusammenkommen.

In Heidenheim sah das Ganze nach dem  Fußball aus, den Sie spielen wollen.

Gut beobachtet, das hat sich auch auf dem Platz richtig gut angefühlt.

Zum Fußball gehören aber auch Tore.

Wir haben das zweite nicht gemacht, -bekamen dafür die Quittung.

Ist bei der Videoanalyse ein Mangel an Klarheit vor dem Tor zum Vorschein gekommen?

Bis zum Strafraum gab es überragende Stafetten, im 16er wurde es schwierig.

Dort wird es immer schwierig, Herr Kaiser.

Wir hätten bessere Lösungen finden müssen, müssen das besser machen.

Ihr Keeper Fabio Coltorti bekam nur einen Ball aufs Tor.

Ja, den Elfmeter. Und der war drin.

Haben Sie sich mit Daniel Frahn gefreut?

Geht’s noch?  Er hat das 1:1 gemacht.

Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen stimmen neuerdings und erleichtern Ihren Job im Mittelfeld.

Nicht nur meinen. Kompaktheit ist das A und O. Für Defensive und Offensive.

Und Sie müssen weniger rennen.

Auf die Qualität der Laufwege kommt es an. Man muss wissen, wann man läuft. Und wohin. Dazu müssen die Abstände  stimmen. Wund liegt man sich bei unserer Spielweise nicht.

RB gegen Freiburg. Ihr Rückstand würde im Fall einer Niederlage auf sieben Punkte anwachsen.

Wir beschäftigen uns nicht mit negativen Szenarien. Warum auch? Wir wollen -gewinnen. Freiburg hat Qualität. Wir aber auch. Die Spiele gegen Pader- born und Heidenheim waren gut fürs Selbstvertrauen. Wir freuen uns auf Freiburg.

Auch auf Tormaschine Nils Petersen?

Der ist im 16er eine absolute Waffe, da müssen wir höllisch aufpassen.

Alexander Zorniger steht mit dem  VfB Stuttgart im Keller. Leiden Sie mit?

Wahnsinn, was der VfB schon liegengelassen hat. Das ist hart für den Club und für Alex Zorniger. Ich hoffe, dass sie die Kurve bekommen.