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News Hoheneder nach elf Wochen wieder in der Red-Bull-Arena
Sportbuzzer RB Leipzig News Hoheneder nach elf Wochen wieder in der Red-Bull-Arena
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08:21 15.11.2014
Niklas Hoheneder musste nach seinem Sturz im Spiel gegen Aue vom Platz getragen werden.
Niklas Hoheneder musste nach seinem Sturz im Spiel gegen Aue vom Platz getragen werden. Quelle: Christian Modla
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Diesen hatte er beim 1:0-Sieg gegen Aue mit der Trage und einem extremen Brummschädel verlassen.

Nach einem vermeintlich harmlosen Luftduell war er mit dem Nacken auf den Rasen geknallt, musste in die Klinik. Die Bilder sahen schlimm aus. Nicht wenige Experten meinen: Seine ausgeprägte Halsmuskulatur bewahrte den 1,90 m großen Abwehrrecken vor dem Rollstuhl. Noch immer befindet sich der Schwarzschopf parallel zum Training in der Reha. Ein gequetschter Nerv im linken Arm macht dem gebürtigen Linzer zu schaffen, sorgte für einen schrumpfenden Muskel und koordinative Probleme. Doch Hoheneder kämpft um die Rückkehr ins Profi-Team, soll heute gegen die starken Russen Spielpraxis bekommen.

Der Test wird einen Fingerzeig geben, wie weit sein Weg zurück zur Stammelf noch ist. Mit neun Gegentreffern in 13 Spielen ist die RB-Defensive in Liga zwei Spitze. Die Innenverteidigung wirkte mit Tim Sebastian und Marvin Compper zuletzt sehr stabil. Die Probleme der Roten Bullen liegen eher im Angriff, wo ein Mann mit Hoheneders Statur bei Standards für Kopfballgefahr sorgen könnte.

Der 28-Jährige will in der Viererkette wieder eine feste Größe werden. Sein Landsmann Georg Teigl, aufgrund seiner Schnelligkeit von Erstligisten umworben, kann dies momentan von sich behaupten, weshalb sich sein Vertrag mit dem nächsten Pflichtspieleinsatz automatisch um ein Jahr bis Sommer 2016 verlängern würde. Teigls Berater wünschen nach LVZ-Informationen eine noch längere Bindung des Blondschopfes an RB und suchen daher das Gespräch mit Sportdirektor Ralf Rangnick. Für Teigl steht fest: "Ich fühle mich in Leipzig wohl. Das ist ein super Verein in einer super Stadt. Ich sehe keinen Grund wegzugehen." fs/gs

Guido Schäfer/fs