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News Nach Spielabbruch: RB Leipzig erlässt VfL Osnabrück 20.000 Euro
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DFB-Pokal,  VfL Osnabrück - RB Leipzig am 10.8.2015: Schiedsrichter Martin Petersen krümmt sich und unterbricht das Spiel, nachdem er von einem Gegenstand am Kopf getroffen wurde.
DFB-Pokal, VfL Osnabrück - RB Leipzig am 10.8.2015: Schiedsrichter Martin Petersen krümmt sich und unterbricht das Spiel, nachdem er von einem Gegenstand am Kopf getroffen wurde. Quelle: dpa
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Osnabrück

- RasenBallsport Leipzig zeigt Größe: Nach dem abgebrochenen DFB-Pokalspiel beim VfL Osnabrück erlässt der Tabellenzweite der 2. Fußball-Bundesliga dem finanziell angeschlagenen Drittligisten 20.000 Euro. Zudem stundet der Club den Niedersachsen bis zum Ende der Saison weitere 30.500 Euro. Bei den Geldern geht es um den Einnahme-Anteil, den Osnabrück den Roten Bullen schuldet.

„Eine tolle Geste der Leipziger, über die wir uns sehr freuen“, sagte VfL-Sportdirektor Lothar Gans der „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Dadurch wird der finanzielle Schaden etwas abgemildert. „Osnabrück hat uns gefragt, ob wir helfen. Dem haben wir entsprochen“, sagte RB-Kommunikationschef Florian Scholz am Montag. Insgesamt hat der Abbruch die Osnabrücker rund 200 000 Euro gekostet. Das bestätigte VfL-Präsident Hermann Queckenstedt.

Die Partie am 10. August war abgebrochen worden, weil Schiedsrichter Martin Petersen von einem aus dem VfL-Fanblock geworfenen Feuerzeug am Kopf getroffen worden war. Das Spiel wurde für den Zweitligisten aus Leipzig gewertet, der 0:1 zurücklag. Die Osnabrücker sind mit mehreren Millionen Euro hoch verschuldet. Am Sonntag hatte der Club bekanntgegeben, dass die Profifußball KGaA im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust von 1,096 Millionen Euro gemacht hat.

Von LVZ