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News RB lässt VfB Leipzig hinter sich – FC Bayern ist 28 Jahre entfernt
Sportbuzzer RB Leipzig News RB lässt VfB Leipzig hinter sich – FC Bayern ist 28 Jahre entfernt
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14:07 01.11.2016
Die RB-Fans feierten in Darmstadt den Sprung in der ewigen Bundesliga-Tabelle. Quelle: Twitter
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Leipzig

Doppelter Feiertag für die Fans von RB Leipzig in Darmstadt: Der Aufsteiger bleibt nicht nur ungeschlagen, sondern hat auch den VfB Leipzig in der ewigen Bundesligatabelle überholt. Die Roten Bullen rangieren in der Bestenwertung jetzt mit 21 Punkten auf Rang 51. Der VfB sammelte in der Saison 1993/94 mit drei Siegen und elf Unentschieden gerade 17 Punkte ein. Allerdings gab es damals nur zwei Zähler für einen Erfolg. Bereinigt müssten die Probstheidaer also 20 Punkte aufweisen.

Das haben auch die Fans von RB in Darmstadt so herausgefunden und waren vorbereitet. Im Gästeblock hielten sie nach der Führung durch Marcel Sabitzer Banner in die Höhe: „51. – RB Leipzig – 21“ und „54. – VfB Leipzig – 20“ war darauf zu lesen.

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Einige Sprünge sind in dieser Saison für RB Leipzig in der ewigen Tabelle weiter möglich. Es sind noch 75 Punkte zu vergeben. Reine Theorie: Sollte RB alle Spiele gewinnen, dann hätten die Leipziger am Ende 96 Punkte auf dem Konto. Nach der Lesart der Bundesliga, die die Rangfolge nicht um die neue Punktwertung mit drei Zählern pro Sieg bereinigt hat, würden die Roten Bullen bis auf Platz 39 vorrücken. Dort rangiert derzeit Darmstadt 98 mit 88 Punkten. Realistisch ist aber Rang 46, RB würde damit Mannschaften hinter sich lassen, die heute nicht mehr erstklassig sind.

Die Ostvereine Dynamo Dresden (107 Punkte, Platz 37, Energie Cottbus (211 Punkte, Platz 31) und Hansa Rostock (412 Punkte, Platz 24) sind in dieser Spielzeit noch unerreichbar.

Auch wenn RB aktuell den FC Bayern jagt, in der ewigen Rangfolge sind die Münchner auf Jahrzehnte unerreichbar. Der Krösus belegt mit 2913 Zählern unangefochten den ersten Platz. Selbst wenn die Leipziger jetzt nur noch gewinnen und das Team von Trainer Carlo Ancelotti nicht einen Zähler mehr holen würde, wäre eine Wachablösung frühestens in gut 28 Jahren möglich. Der topfite RB-Chef Dietrich Mateschitz würde da gerade seinen 100. Geburtstag feiern.

Matthias Roth