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News Stadionbesitzer Kölmel: Bis 2025 spielt RB Leipzig in der Red-Bull-Arena
Sportbuzzer RB Leipzig News Stadionbesitzer Kölmel: Bis 2025 spielt RB Leipzig in der Red-Bull-Arena
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00:18 27.05.2016
Bis 2025 spielt RB in der Red-Bull-Arena, meint Stadionbesitzer Kölmel. (Archivbild) Quelle: Christian Modla
Leipzig

Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig wird bis 2025 seine Heimspiele in der Red-Bull-Arena austragen. Davon geht Stadionbesitzer Michael Kölmel (62) aus. „Unser Vertrag mit RB läuft bis 2020 und verlängert sich ein Jahr vor Ablauf bis 2025“, sagte Kölmel im LVZ-Interview (Freitag-Ausgabe).

Der Kinowelt-Chef reagierte damit auch auf Aussagen aus der RB-Chefetage, die in Erwartung des Fan-Ansturms in der Bundesliga mit einem 80 000-Zuschauer-Neubau auf der grünen Wiese am Rande Leipzigs liebäugelt.  Erst vor zwei Wochen hatte Vorstandschef Oliver Mintzlaff (40) gegenüber der LVZ angekündigt, dass RB die Zuschauerentwicklung in der Bundesliga bis zum Dezember analysieren und dann über den Stadion-Neubau entscheiden werde. 

Kölmel hält das für unrealistisch. „Wer soll bis 2019 ein neues Stadion hinstellen? Faktisch geht es bis 2025 weiter“, sagte er. Der Stadionbesitzer stellt sich damit nicht nur auf die Seite der Fans, die größtenteils einen Umzug ablehnen, sondern macht auch der städtischen Wirtschaft und Gewerbetreibenden Mut. Für sie wäre ein RB-Wechsel vor die Tore der Stadt ein heftiger Schlag.

Kölmel: Erweiterung der RB-Arena auf 55 000 Zuschauer realistisch

Kölmel schätzt einen Stadionneubau als „utopisch“ ein, nach seinen vorsichtigen Schätzungen würde er mit Verkehrsanbindung 350 Millionen Euro kosten. Auch für Brause-Milliardär und RB-Mäzen Dietrich Mateschitz (72) kein Kleingeld. „Herr Mateschitz ist Geschäftsmann und dieses Investment ergibt keinen Sinn“, sagte Kölmel

Statt Neubau hält der Stadionboss  die „Erweiterung der RB-Arena auf 55 000 Zuschauer für realistisch“. Diese Zahl hatte auch RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (57) genannt. „Da wären wir gar nicht so schlecht aufgestellt“, sagte Aufstiegsheld Rangnick kürzlich beim Leserforum in der LVZ-Kuppel. Laut Kölmel lägen die Umbaukosten bei 50 Millionen. Euro. In der ersten Bundesliga-Saison passiere noch nichts. Gegen Bayern, Schalke oder Dortmund werde man 60 000 Tickets verkaufen können, aber man müsse sehen, wie es läuft wenn Darmstadt und Ingolstadt kommen. „Ein Ausbau macht nur Sinn, wenn tatsächlicher Bedarf besteht.“

Das komplette Interview mit Stadionbesitzer Michael Kölmel erscheint am Freitag (27.05.) in der Print-Ausgabe der LVZ.

Guido Schäfer/André Böhmer

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