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RB-Archiv Lange Schlangen und Frust bei Fans von RB Leipzig – Wolter: „Ungewöhnlicher Andrang“
Sportbuzzer RB Leipzig RB-Archiv Lange Schlangen und Frust bei Fans von RB Leipzig – Wolter: „Ungewöhnlicher Andrang“
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17:30 20.08.2013
Von Matthias Roth
Ulrich Wolter, Geschäftsführer von Fußball-Drittligist RB Leipzig.
Ulrich Wolter, Geschäftsführer von Fußball-Drittligist RB Leipzig. Quelle: Andreas Döring
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Leipzig

Als sie schließlich ihren Platz erreichten, war die erste Viertelstunde der Partie schon vorbei.

„Der Andrang an der Tageskasse war ungewöhnlich hoch“, sagte RB-Geschäftsführer Ulrich Wolter. Rund 6000 Besucher wollten noch ein Ticket kaufen, an anderen Spieltagen seien 2000 bis 3000 normal. RB habe zwar noch weitere Schalter in den verfügbaren Sektoren geöffnet. „Es waren aber zu viele Zuschauer“, so Wolter. Er freue sich über den Zuspruch, so der Geschäftsführer, wenn die Fans aber erst so kurz vor dem Anpfiff kämen, erzeuge dies einen Stau. Sein Tipp für Besucher: Eine Stunde vor Beginn am Schalter anstellen. Beim Einlass selbst habe es keine Verzögerungen gegeben. „Die Technik hat funktioniert, die Security war auf Zack“, meinte Wolter.

Im Pokalspiel gegen Augsburg habe es dagegen gar keine Probleme gegeben. 27.000 Karten gingen im Vorfeld über den Tresen, rund 3.000 waren es noch direkt am Stadion. „Bequemer ist es wirklich, sich im Vorverkauf eine Karte zu besorgen“, meinte Wolter. In der Geschäftsstelle am Neumarkt, an der Arena-Kasse oder bei Sportscheck könnten Kunden auch ihren direkten Platz mit Reihe und Nummer buchen. Am Spieltag selbst lasse sich nur noch der Sektor auswählen.

RB Leipzigs Kompetenz-Team unter sich: Geschäftsführer Ulrich Wolter im Gespräch mit Sportdirektor Ralf Rangnick und Pressesprecher Sharif Shoukry. Quelle: Christian Nitsche

RB wollte eigentlich zum Saisonstart einen Online-Ticket-Service anbieten. Profitieren sollten davon vor allem Fans aus dem Umland, ohne Vorverkauf vor Ort. „Leider ist unser Dienstleister aufgekauft worden“, berichtete der Geschäftsführer. RB musste sich deshalb einen neuen Partner suchen und plant nun in der Rückrunde in den Kartenhandel per Internet einzusteigen. Sollten die Lesegeräte in der Red-Bull-Arena die technischen Voraussetzungen mitbringen, könnten die Tickets künftig auch zu Hause bequem ausgedruckt werden.  

Am Sonnabend gegen Rot-Weiß Erfurt erwartet Wolter ähnlich viele Zuschauer wie gegen Duisburg. 6000 Karten sind schon weg, davon 1500 an die Gästefans. Der Geschäftsführer empfiehlt auch für dieses Spiel den Vorverkauf.

Matthias Roth