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RB-Archiv RB Leipzig gegen Havelse: Oral gibt Lewerenz zu denken - Sebastian pausiert
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14:21 02.12.2010
Leipzig

Mannschaftskollege und Abwehrrecke Thomas Kläsener meinte, die Angelegenheit solle „nicht zu hoch" gehängt werden.

Es sei richtig, dass der Trainer diese Maßnahme gegen den 19-jährigen Mittelfeldspieler ergriffen habe, um gegenzusteuern. Doch auch wenn der Chef nicht eingewirkt hätte, hätten die mannschaftsinternen Reinigungsprozesse funktioniert. Meint zumindest Kläsener. „Wenn bei uns einer aus der Reihe tanzt, holt ihn die Mannschaft schon wieder rein", sagte er.

Gegen den Tabellensiebzehnten aus Niedersachsen, der aus den letzten sieben Spielen nur einen Punkt geholt hat, muss die Geschlossenheit auch da sein. Denn „wir haben uns gegen Mannschaften, die unten stehen, in dieser Saison schon sehr schwer getan", meinte der 34-jährige Routinier, der 2009 aus Augsburg nach Leipzig kam. Er erinnerte an die erste Partie der Spielzeit gegen Türkiyemspor aus Berlin. „Die hatten eine Chance und haben sie reingemacht. Danach wird es gegen solche Mannschaften sehr schwer, und man läuft der Musik hinterher."

Das soll gegen den nächsten Gegner auf keinen Fall passieren. „Wir wollen an die Leistungen vom Chemnitz-Spiel anknüpfen", sagte Oral. Und der ehemaliger Schalker Kläsener ergänzt: „Wir müssen das Spieltempo gegen Havelse hochhalten, um den Gegner in die Bredouille zu bringen. Das ist uns gegen den CFC gut gelungen." Doch die Niedersachsen seien natürlich eine andere Elf als der Spitzenreiter, der „seine Chance in der Offensive gesucht" habe.

Havelse wird hingegen einen herben Defensivstil an den Tag legen. Der RB-Trainer erwartet, dass der Kontrahent massiv stehen und mit langen Bällen operieren werde. Und er warnt: „Wenn man auf die letzten Ergebnisse schaut, dann sieht man, dass sie angeschlagen sind." Aber gerade deshalb wolle der Kontrahent „mit aller Gewalt Punkte holen."

Um das zu verhindern, steht Kapitän Tim Sebastian jedoch nicht zur Verfügung. Er hatte im CFC-Spiel seine fünfte gelbe Karte gesehen und muss nun pausieren. Ob Ingo Hertzsch die Abwehr verstärken kann, ist noch fraglich. Der ehemalige HSV-Spieler hat wieder Probleme mit seiner Wade.

Für Defensiv-Mann Kläsener kein Grund zur Sorge: Für die vakante Position des Spielführers habe RB „genug Spieler in der Hinterhand." Außer dem angeschlagenen Hertzsch konnten schließlich alle Spieler der winterlichen Kälte trotzen und auf Kunstrasen trainieren.

Verstärkungen bekommt dieser Kader in der Winterpause nicht. Das machte Tomas Oral am Donnerstag mehr als deutlich. „Wir sind sehr gut besetzt. Es gibt nichts zu korrigieren."    

Michael Dick

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