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RB-Archiv Warten auf’s Hammerlos – RB Leipzig spielt im DFB-Pokal zu Hause gegen Bundesligisten
Sportbuzzer RB Leipzig RB-Archiv Warten auf’s Hammerlos – RB Leipzig spielt im DFB-Pokal zu Hause gegen Bundesligisten
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13:23 14.06.2013
Von Matthias Roth
RB-Trainer Alexander Zorniger nach dem Landespokalsieg gege nChemnitz.
RB-Trainer Alexander Zorniger nach dem Landespokalsieg gege nChemnitz. Quelle: GEPA pictures
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Leipzig

Schon jetzt ist klar: Die Roten Bullen spielen zwischen dem 2. und 5. August zu Hause gegen einen Erst- oder Zweitligisten. Die Spanne ist groß: Vom Champions-League-Sieger FC Bayern München bis zur grauen Maus VfR Aalen ist alles möglich.

Der DFB hat die insgesamt 64 Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt. Die Mannschaften der ersten Bundesliga und die besten 14 Teams der abgelaufenen Saison aus Liga zwei werden in den Profitopf gemischt. Der restlichen Kugeln gelangen in den Amateurtopf. Darin befinden sich dann vier weitere Zweitligisten, die vier besten Drittligisten und die Landespokalsieger.

Die mitgliederstarken Landesverbände aus Bayern, Westfalen und Niedersachsen erhalten zwei Startplätze. Für die gesperrten Dynamos aus Dresden rückt ein Vertreter aus Württemberg nach. Alle Teams aus dem Amateurtopf haben automatisch Heimrecht.

Unklar bleibt auch nach der Auslosung gegen wen Erzgebirge Aue spielen wird. Als 15. der abgelaufenen Saison gehören die Veilchen eigentlich in den Amateurtopf. Der Lizenzierungsausschuss des Ligaverbandes hat aber dem MSV Duisburg die Spielgenehmigung für die neue Saison verwährt und automatisch auf Platz 18 der Tabelle gesetzt. Aue rückt damit um einen Rang vor und kommt damit in den Profitopf.

Die Duisburger gehen derzeit gegen den Lizenzentzug juristisch vor. Da eine Entscheidung noch nicht gefallen ist, werden nun zwei Mischkugeln mit den Aufschriften Aue/Duisburg in beiden Töpfen liegen. Je nach Ausgang des Rechtsstreits spielt Aue gegen ein Profiteam oder einen vermeintlichen Underdog.

BFC Dynamo ist wieder im Wettbewerb

Für besondere Würze sorgt der Berliner Pokalsieger vom BFC Dynamo. Duelle gegen die Stadtrivalen von Union und Hertha sind möglich. Nach 25 Jahren ist auch eine Revanche für die Europapokal-Pleite gegen Werder Bremen möglich. Der DDR-Seriemeister ging damals nach einem 3:0-Heimsieg bei den Hanseaten mit 0:5 unter.

Vor zwei Jahren bescherte dem BFC das Pokal-Los den damaligen Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern in der ersten Runde. Von der Partie blieben allerdings nur die erschreckenden Ausschreitungen von Teilen der berüchtigten BFC-Anhängerschaft im Gedächtnis haften.

RB Leipzig sorgte vor zwei Jahren für Furore in der Erstrundenpartie gegen den VfL Wolfsburg. Durch drei Tore von Daniel Frahn gewannen die Roten Bullen damals überraschend mit 3:2. Eine erneute Partie gegen die Niedersachsen hätte ihren Reiz: Die Zuschauer sähen ihren zu den Wölfen gewechselten Aufstiegshelden Stefan Kutschke wieder.

An welchem Tag RB spielt und wann der Kartenverkauf startet, will der Verein in der kommenden Woche mitteilen.

Das sind die Mannschaften in den beiden Töpfen:

Profis:

FC Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen, FC Schalke 04, SC Freiburg, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Hannover 96, 1. FC Nürnberg, VfL Wolfsburg, VfB Stuttgart, FSV Mainz 05, Werder Bremen, FC Augsburg, 1899 Hoffenheim, Fortuna Düsseldorf, SpVgg Greuther Fürth,

Hertha BSC Berlin, Eintracht Braunschweig, 1. FC Kaiserslautern, FSV Frankfurt, 1. FC Köln, TSV 1860 München, Union Berlin, Energie Cottbus, VfR Aalen, FC St. Pauli, MSV Duisburg/Erzgebirge Aue, SC Paderborn, FC Ingolstadt, VfL Bochum.

Amateure:

MSV Duisburg/Erzgebirge Aue, SV Sandhausen, SSV Jahn Regensburg, Karlsruher SC, Arminia Bielefeld, VfL Osnabrück, SC Preußen Münster, FC Nöttingen (Baden), TSV 1860 Rosenheim, FV Illertissen (beide Bayern), BFC Dynamo (Berlin), Optik Rathenow (Brandenburg), SG Aumund-Vegesack (Bremen), SC Victoria Hamburg (Hamburg), SV Darmstadt 98 (Hessen), TSG Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern),

Fortuna Köln (Mittelrhein), Sportfreunde Baumberg (Niederrhein), SV Wilhelmshaven, BSV Schwarz-Weiß Rehden (beide Niedersachsen), Eintracht Trier (Rheinland), 1. FC Saarbrücken (Saarland), RB Leipzig (Sachsen), 1. FC Magdeburg (Sachsen-Anhalt), VfR Neumünster (Schleswig-Holstein), Bahlinger SC (Südbaden), TSG Pfeddersheim (Südwest), SV Schott Jena (Thüringen), SV Lippstadt 08, SC Wiedenbrück (beide Westfalen), 1. FC Heidenheim, Neckarsulmer Sport-Union (beide Württemberg).

Matthias Roth